Rezension: BAUSCH, KARL-RICHARD; CHRIST, HERBERT; KÖNIGS, FRANK G. & KRUMM, HANS-JÜRGEN (Hrsg.) (2000), Interaktion im Kontext des Lehrens und Lernens fremder Sprachen. Arbeitspapiere der 20. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts
Rezension: BAUSCH, KARL-RICHARD; CHRIST, HERBERT; KÖNIGS, FRANK G. & KRUMM, HANS-JÜRGEN (Hrsg.) (2000), Interaktion im Kontext des Lehrens und Lernens fremder Sprachen. Arbeitspapiere der 20. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts
Der Begriff der Interaktion, der auf der in diesem Band dokumentierten 20. Frühjahrskonferenz zur Erforschung des Fremdsprachenunterrichts zur Debatte steht, hat sich in den letzten Jahren sowohl in der fremdsprachlichen Forschung als auch in der unterrichtlichen Praxis eingebürgert.[1] Dabei wurde der sozialwissenschaftliche Hintergrund des Begriffs um disziplinenübergreifende Faktoren erweitert, die einerseits diverse Problemperspektivierungen in empirischer sowie methodisch-didaktischer Hinsicht ermöglichen, andererseits aber, nicht selten als ‚Nebeneffekte‘, zu einer gewissen Verschwommenheit der mit ‚Interaktion‘ gemeinten Wirklichkeit beitragen können. In diesem Sinne orientierten sich die Leitfragen der Konferenz an drei Aspekten. Zum einen sollten die TeilnehmerInnen ihre Auffassung von Interaktion sowie deren Relation zu fremdsprachenunterrichtlichen Kommunikationsprozessen darlegen: zum anderen erhob sich die Frage, welche unterrichtlichen Konzepte für die Erforschung dieses Faktors geeignet sind. Schließlich ging es um spezifische praxis- und empiriegeleitete Erkenntnisse, die sich in einer Gesamtperspektive des Lehrens und Lernens fremder Sprachen betrachten lassen. Den Hauptteil des Buches bilden die überarbeiteten Statements der 34 Teilnehmer(innen), die wir im Folgenden überblickartig darstellen möchten.

