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  5. Electromagnetic Properties of $^\text{21}$O and the Self-Calibration of Compton Tracking Arrays
 
  • Details
2019
Erstveröffentlichung
Dissertation

Electromagnetic Properties of $^\text{21}$O and the Self-Calibration of Compton Tracking Arrays

File(s)
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Hauptpublikation
PhD_Thesis_Sebastian_Heil_2019_06_19.pdf
CC BY-NC-SA 4.0 International
Format: Adobe PDF
Size: 90.33 MB
TUDa URI
tuda/4572
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-88106
DOI
10.26083/tuprints-00008810
Autor:innen
Heil, Sebastian
Kurzbeschreibung (Abstract)

The structure of exotic nuclei and in particular electromagnetic transitions between bound excited states are key spectroscopic observables, which provide an unparalleled testing ground for state-of-the-art nuclear interactions. Motivated by conflicting predictions from phenomenological and realistic nuclear interactions, this thesis reports on the measurement of the lifetime of the first excited state in O-21 and the branching ratio of its second excited state. The experiment was performed at the NSCL, using the S800 spectrograph for the detection of the reaction products. GRETINA was used for the gamma-ray detection and the TRIPLEX plunger setup guaranteed sensitivity to the lifetime. Measurements were taken using a Be-9 target, as well as a target degrader combination at 25,mm and 45,mm separation with a Ta-181 foil as the degrader. All measurements are compared to simulated spectra. The thereby measured lifetime results in $\tau_{1/2^+}{=}420^{+35}{-32}\text{(stat)}^{+34}{-12}\text{(sys)},$ps, while the branching ratio is determined as $\text{BR}\left(\jp*{3}{+}\hspace{-2pt}{\rightarrow}\jp*{1}{+}\right){=}(11.7 \pm 1.2),%$. Comparisons are drawn to predictions from effective shell-model calculations based on the USDB interaction, as well as to ab-initio calculations building upon IM-SRG with interactions derived from chiral EFT.

Furthermore, this thesis reports on the development of a novel and notably simple method to generate a reliable, experimental signal basis for Compton tracking arrays, such as GRETINA and AGATA. These detector systems use the signal basis for the position reconstruction of interactions inside the detector volume. However, obtaining a high-fidelity signal basis for such detector systems remains a big technological challenge, which hinders their optimal operation. The proposed method uses the surrounding detectors to iteratively calibrate each other by exploiting the characteristics of Compton scattering. This enables Compton tracking arrays to perform a self-calibration of their position sensitive response in-situ, opening up the way for reaching their optimum performance for the first time.

Sprache
Englisch
Alternativtitel
Elektromagnetische Eigenschaften von $^\text{21}$O und die Selbstkalibrierung von Compton Tracking Arrays
Alternatives Abstract

Die Struktur exotischer Kerne, insbesondere die elektromagnetischen Übergänge zwischen gebundenen, angeregten Zuständen, bilden eine entscheidende Grundlage zum Testen neuester Interaktionen für kernphysikalische Modelle. Motiviert durch widersprüchliche Vorhersagen basierend auf phänomenologischen und realistischen Interaktionen, berichtet diese Arbeit von der Messung der Lebenszeit des ersten angeregten Zustands in O-21 und des Verzweigungsverhältnisses des zweiten angeregten Zustands. Die Messung wurde am NSCL durchgeführt. Zur Identifikation der Reaktionsprodukte wurde der S800 Spektrograph eingesetzt, während GRETINA zur Detektion der entstehenden $\gamma$ Strahlung verwendet wurde. Die Messung der Lebenszeit wurde dabei durch den Einsatz des TRIPLEX Plungers ermöglicht. Als Target wurde eine Be-9 Folie verwendet, als Degrader eine Ta-181 Folie. Es wurden sowohl Messungen nur mit dem Target durchgeführt als auch solche mit einer Kombination aus Target und Degrader, wobei die Abstände der beiden Folien hierbei 25,mm und 45,mm betrugen. Die dabei aufgenommenen Energiespektren werden mit simulierten Spektren verglichen. Die so erhaltene Lebenszeit beläuft sich auf $\tau_{1/2^+}{=}420^{+35}{-32}\text{(stat)}^{+34}{-12}\text{(sys)},$ps, während sich das Verzweigungsverhältnis zu $\text{BR}\left(\jp*{3}{+}\hspace{-2pt}{\rightarrow}\jp*{1}{+}\right){=}(11.7 \pm 1.2),%$ ergibt. Die Ergebnisse werden verglichen mit Schalenmodellrechnungen mit der effektiven USDB Interaktion sowie Ab-Initio-Rechnungen basierend auf der IM-SRG und der chiralen EFT.

Des Weiteren berichtet diese Arbeit von der Entwicklung eines neuen und bemerkenswert schlichten Verfahrens zum Erstellen einer experimentellen Basis an Referenzsignalen für Compton tracking arrays, wie zum Beispiel GRETINA und AGATA. Diese Basis wird dazu verwendet, die Interaktionspunkte der $\gamma$ Strahlung innerhalb des Detektorvolumens zu bestimmen. Das Erzeugen einer hochauflösenden Basis für solche Detektorsysteme erweist sich jedoch als ausgesprochen schwierig und ist ein limitierender Faktor für die Positionsauflösung dieser Systeme. Das vorgestellte Verfahren nutzt die Charakteristik der Comptonstreuung zusammen mit den Interaktionen in den umliegenden Detektoren, um die Detektoren in iterativer Weise gegenseitig zu kalibrieren. Damit ist es möglich, eine Selbstkalibrierung der Compton tracking arrays durchzuführen und die Positionsauflösung dieser Detektorsysteme erstmals an ihre intrinsische Grenze zu führen.

Fachbereich/-gebiet
05 Fachbereich Physik > Institut für Kernphysik > Experimentelle Kernphysik > Experimentelle Kernstrukturphysik mit exotischen Ionenstrahlen
DDC
500 Naturwissenschaften und Mathematik > 530 Physik
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
20.02.2019
Gutachter:innen
Petri, MarinaORCID 0000-0002-3740-6106
Aumann, ThomasORCID 0000-0003-1660-9294
Handelt es sich um eine kumulative Dissertation?
Nein
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt
PPN
453893651

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