60 Jahre Erweiterungsbauten auf dem Altstadtgelände
60 Jahre Erweiterungsbauten auf dem Altstadtgelände
Die Technische Hochschule Darmstadt sollte sich in den 1950er-Jahren tektonisch sowie strukturell gravierend verändern. Nach den ersten Wiederaufbaumaßnahmen in den späten 1940er-Jahren wurden im Rahmen eines Vierjahresplans bis 1959 für insgesamt 28 Millionen Deutsche Mark umfangreiche Baumaßnahmen umgesetzt, darunter der Bau des großen Physikhörsaals, diverser Versuchshallen sowie grundlegender Institutsgebäude. Der stetige Anstieg der Studierendenzahlen stellte vor allem die Fakultät für Elektrotechnik – zu dieser Zeit mit über 800 Studierenden der zweitgrößte Fachbereich an der TH Darmstadt – vor große Herausforderungen. Lediglich 60 Prozent der Abiturienten, die sich zu einem elektrotechnischen Studium meldeten, konnten immatrikuliert werden. Das durch den Zweiten Weltkrieg zerstörte Altstadtgelände an der Landgraf-Georg-Straße bot hierbei genügend Platz, um eine Ausbreitung des Hochschulquartiers in der Innenstadt zu realisieren und somit den Studierenden ausreichend Räumlichkeiten bieten zu können.
