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  5. „Wenn es unbedingt Fleisch sein muss …“ – Fleischkonsum in deutschen Frauenzeitschriften
 
  • Details
2021
Zweitveröffentlichung
Artikel
Verlagsversion

„Wenn es unbedingt Fleisch sein muss …“ – Fleischkonsum in deutschen Frauenzeitschriften

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Hauptpublikation
s11614-021-00449-w.pdf
CC BY 4.0 International
Format: Adobe PDF
Size: 345.71 KB
TUDa URI
tuda/10251
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-235390
DOI
10.26083/tuprints-00023539
Autor:innen
Kramer, Ricarda
Kurzbeschreibung (Abstract)

Fleisch als Symbol männlicher Macht und körperlicher Stärke hat bereits in unterschiedlichen soziologischen Arbeiten große Beachtung gefunden. Jedoch wird der „weibliche Fleischkonsum“ bisher kaum thematisiert. Das Vorhaben dieses Beitrags ist es deshalb, den genauen Zusammenhang von Weiblichkeit und Fleischkonsum aus diskurstheoretischer Perspektive herauszuarbeiten. Die hierbei zentral entwickelte These ist, dass der „weibliche Fleischkonsum“ starken Regulierungen unterliegt. Diese Regulierungen stellen sich allerdings nicht direkt oder immer als solche dar, sondern werden über körperliche Gesundheit und normative Schönheitsideale vermittelt. Vor diesem Hintergrund sind vielfach Verbindungen zu weiblichen Körper- und Gesundheitsnormen zu finden und es lassen sich weitreichende Zusammenhänge rekonstruieren. Ziel dieses Beitrags ist es, die explizite, aber auch implizite Thematisierung des weiblichen Fleischkonsums durch eine diskurstheoretische Analyse deutscher Frauenzeitschriften herauszuarbeiten und zu rekonstruieren, um so theoretisch als auch empirisch fundierte Zugänge zu den Themenbereichen Weiblichkeit und Fleischkonsum eröffnen zu können.

Freie Schlagworte

Geschlecht

Weiblichkeit

Fleisch

Konsum

Regulierung

Habitualisierung

Sprache
Deutsch
Alternativtitel
"If it must be meat …" — Meat consumption in German women’s magazines
Alternatives Abstract

Meat as a symbol of male power and physical strength has already received considerable attention in various sociological works. However, “female meat consumption” has hardly been addressed so far. The intention of this paper is therefore to elaborate the exact connection between femininity and meat consumption from a discourse-theoretical perspective. The central hypothesis developed here is that “female meat consumption” is subject of strong regulations. However, these regulations do not present themselves directly or always as such but are mediated through bodily health and beauty norms. With this background, connections to female body and health norms can be found in many cases, and far-reaching connections can be reconstructed. The aim of this paper is to elaborate and reconstruct the explicit as well as implicit thematization of female meat consumption through a discourse-theoretical analysis of German women’s magazines to be able to open theoretically as well as empirically grounded approaches to the topics of femininity and meat consumption.

Fachbereich/-gebiet
02 Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Institut für Soziologie
DDC
300 Sozialwissenschaften > 300 Sozialwissenschaften, Soziologie
Institution
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Ort
Darmstadt
Titel der Zeitschrift / Schriftenreihe
Österreichische Zeitschrift für Soziologie
Startseite
147
Endseite
165
Jahrgang der Zeitschrift
46
Heftnummer der Zeitschrift
2
ISSN
1862-2585
Verlag
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Ort der Erstveröffentlichung
Berlin ; Heidelberg ; Wiesbaden
Publikationsjahr der Erstveröffentlichung
2021
Verlags-DOI
10.1007/s11614-021-00449-w
PPN
522864600
Zusätzliche Infomationen
Issue: Fleischkonsum und -produktion im Wandel. Soziologische Analysen

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