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  5. Ruhestandsmigration und Reurbanisierung
 
  • Details
2017
Zweitveröffentlichung
Artikel
Verlagsversion

Ruhestandsmigration und Reurbanisierung

File(s)
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Hauptpublikation
12976.pdf
CC BY-SA 3.0 Unported
Format: Adobe PDF
Size: 1.75 MB
TUDa URI
tuda/5914
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-129766
DOI
10.26083/tuprints-00012976
Autor:innen
Engfer, Uwe ORCID 0000-0001-5308-1017
Kurzbeschreibung (Abstract)

In der Diskussion über die aktuellen Tendenzen der Binnenmigration der älteren Generation gibt es eine Kontroverse über einen möglichen Trendwechsel. Für frühere Generationen von Personen im Ruhestand ist in vielen Untersuchungen (in verschiedenen Ländern) nachgewiesen worden, dass ihre Umzüge eine Art "counterurbanisation" waren. Im Saldo zog die ältere Bevölkerung aus den Kernen der Agglomerationen an die Peripherie oder generell aus den Städten in die ländlichen Regionen. Strittig ist nun, ob es dieses Muster der Ruhestandsmigration weiterhin gibt, oder ob es neuerdings auch die Älteren zurück in die Städte zieht. Obwohl dieser neue Trend in den Medien, in der Politik und in der Immobilienwirtschaft häufig als Tatsache hingestellt wird, gibt es wenig empirische Belege dafür. In der hier vorgestellten Untersuchung wird der Frage nach dem Trendwechsel zur Reurbanisierung mit einer Aggregatdaten-Analyse nachgegangen. Basis ist eine Auswertung der Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung (INKAR) für die Periode 1995-2012. Ergebnis der Analysen ist, dass es in Deutschland in der Tat einen bemerkenswerten Strukturwandel der Ruhestandsmigration gibt. Die ,Stadtflucht‘ der Senioren ist deutlich zurückgegangen und es gibt immer mehr Großstädte (insbesondere in Ostdeutschland), die für diese Bevölkerungsgruppe positive Migrationssalden aufweisen.

Sprache
Deutsch
Alternatives Abstract

In the debate about recent trends in elderly migration in Germany a controversy arose about a possible change of patterns. With respect to former generations of retired persons many studies (in different countries) gave evidence of the fact that a change of residence in retirement in many instances was a "counterurbanisation". On balance the elderly population left the central cities of agglomerations and went to the peripheral regions or more generally from urban to rural regions. At issue is now whether this pattern of retirement migration still exists or whether seniors nowadays move into the cities as well. In the media, in politics and in real estate business the suspected trend is often treated as a matter of fact, but empirical evidence is still rare. The study presented here investigates the suspected change towards reurbanisation in retirement migration with an analysis of aggregate data. The data base INKAR (indicators and maps of spacial and urban development) is used to examine developments from 1995 to 2012. The results show that there is indeed a structural transformation of elderly migration in Germany. The urban outmigration of seniors has decreased considerably and more and more big cities (especially in East Germany) turn up with a surplus of in-migration of older adults.

Fachbereich/-gebiet
02 Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Institut für Soziologie
DDC
300 Sozialwissenschaften > 300 Sozialwissenschaften, Soziologie
Institution
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Ort
Darmstadt
Titel der Zeitschrift / Schriftenreihe
Raumforschung und Raumordnung
Startseite
35
Endseite
49
Jahrgang der Zeitschrift
76
Heftnummer der Zeitschrift
1
ISSN
1869-4179
Verlag
Sciendo
Publikationsjahr der Erstveröffentlichung
2017
Verlags-DOI
10.1007/s13147-017-0513-0
PPN
50533982X
Zusätzliche Links (Verlag)
https://sciendo.com/de

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