Bilingualer Sachfachunterricht: Fünf kritische Anmerkungen zum state of the art
Bilingualer Sachfachunterricht: Fünf kritische Anmerkungen zum state of the art
Es ist offensichtlich geworden, dass der Gebrauch einer Fremdsprache in einem nichtfremdsprachlichen Unterrichtsfach einen viel versprechenden Weg zu mehrsprachiger Erziehung darstellt. Fremdsprachendidaktiker aus ganz Europa stimmen darin überein, dass Content and Language Integrated Learning (CLIL) im Vergleich zu eher traditionellen Ansätzen des Fremdsprachenlernens, so wie sie nach wie vor in den meisten fremdsprachlichen Klassenzimmern praktiziert werden, zahlreiche Vorteile hat. Wir möchten in unserem Beitrag fünf Punkte aus der jüngeren Diskussion um die Integration des bilingualen Sachfachunterrichts in die schulischen Curricula herausgreifen in der Hoffnung darauf, dass sie in zukünftigen Überlegungen stärker ins Zentrum rücken werden. Es sind, soweit derzeit zu übersehen ist, umstrittene Diskussionspunkte; indem wir uns auf sie beschränken, wollen wir aber nicht signalisieren, dass es die Einzigen sind, die in der Diskussion in der näheren Zukunft Beachtung finden sollten.

