Die Katalogisierung der Günderrode-Sammlung – ein Projekt zur Erfassung Alter Drucke in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Die Katalogisierung der Günderrode-Sammlung – ein Projekt zur Erfassung Alter Drucke in der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Die Günderrode-Bibliothek geht auf die Bibliothek des Frankfurter Patriziers Johann Maximilian von Günderrode (1713–1784) zurück. Der studierte Jurist bekleidete in Hessen-Darmstädtischen, später in Hessen-Kasselschen Diensten verschiedene Verwaltungsfunktionen. Im Jahre 1756 erwarb er die Herrschaft Höchst an der Nidder. Hier trug er eine Bibliothek zum öffentlichen Gebrauch zusammen, die heute schätzungsweise 20.000 Bände umfasst. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt im Staats- und Privatrecht und bei Hassiaca. Der Bestand, der seltene und kostbare Bände und Stücke mit Provenienzmerkmalen von lokaler Bedeutung beinhaltet, ist bisher nur in Form von Zettel- bzw. Bandkatalogen nachgewiesen. Zielsetzung des Projekts ist es, die Günderrode-Sammlung zunächst im HeBIS- Verbundkatalog und in einem zweiten Schritt in den nationalbibliografischen Verzeichnissen VD 16, VD 17 und VD 18 nachzuweisen. Mittelfristiges Ziel ist eine Digitalisierung der unikalen Bestände nach den DFG-Richtlinien, also Open-Access Bereitstellung im Internet und Erschließung des Digitalisats durch Strukturdaten.
