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  5. Occurrence and origin of thallium in mineral and thermal waters from the northern Upper Rhine Graben and adjacent regions, Germany
 
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2025

Occurrence and origin of thallium in mineral and thermal waters from the northern Upper Rhine Graben and adjacent regions, Germany

TUDa URI
tuda/13931
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-306117
DOI
10.26083/tuprints-00030611
Autor:innen
Wittig, Senta
Schäffer, Rafael ORCID 0000-0002-9717-6496
Kirnbauer, Thomas
Bockstiegel, Matthias
Michelsen, Nils ORCID 0000-0001-8538-0038
Philipp, Sven
Schmidt, Stefanie
Weinbruch, Stephan
Kurzbeschreibung (Abstract)

Although thallium is a widespread and highly toxic element, it is rarely investigated in environmental chemistry due to its typically low concentrations in water. Consequently, little is known about the occurrence of thallium in groundwater and its origin. Here we show that high thallium concentrations of 5 up to 99 µg/l occur in Hesse exclusively in Na-Cl-waters and are locally clustered within the Taunus Border Zone. These variable concentrations seem to result from different thallium sources, varying mixing ratios of brine components, and varying degrees of thallium incorporation in hydrothermal minerals. We present evidence for a thallium origin from Zechstein (Permian) and Oligocene evaporites. A third possible source are basement brines from the Rhenish Massif. As the evaporite deposits are located tens of kilometers away from thallium-bearing wells, high thallium concentrations appear to be a good indicator of deep and regionally circulating brines.

Freie Schlagworte

Hydrochemistry

Brine

Zechstein salts

Tertiary salts

Taunus Border Zone

Rhenish Massif

Sprache
Alternativtitel
Vorkommen und Herkunft von Thallium in Mineral- und Thermalwässern im nördlichen Oberrheingraben und angrenzenden Gebieten (Deutschland)
Alternatives Abstract

Obwohl Thallium ein weit verbreitetes und sehr giftiges Element ist, wird es in der Umweltchemie nur selten untersucht, da die normalerweise im Wasser gefundenen Konzentrationen sehr gering sind. Daher ist wenig über das Vorkommen von Thallium im Grundwasser und seine Herkunft bekannt. Hier zeigen wir, dass hohe Thalliumkonzentrationen von 5 bis 99 µg/l in Hessen ausschließlich in Na-Cl-Wässern und lokal gehäuft am Taunussüdrand auftreten. Diese sehr unterschiedlichen Konzentrationen können auf verschiedene Thalliumquellen, unterschiedliche Mischungsverhältnisse der Solekomponenten und unterschiedlich starken Thalliumeinbau in hydrothermalen Mineralen zurückgeführt werden. Wir präsentieren Belege für eine Thalliumherkunft aus Evaporiten des Zechsteins (Perm) und des Oligozäns. Eine dritte mögliche Quelle sind Grundgebirgssolen aus dem Rheinischen Schiefergebirge. Da die Evaporitvorkommen Dutzende Kilometer von thalliumhaltigen Wasseraustritten entfernt sind, scheinen hohe Thalliumkonzentrationen ein guter Indikator für tiefe und regional zirkulierende Solen zu sein.

Fachbereich/-gebiet
11 Fachbereich Material- und Geowissenschaften > Geowissenschaften > Fachgebiet Angewandte Geothermie
11 Fachbereich Material- und Geowissenschaften > Geowissenschaften > Fachgebiet Hydrogeologie
11 Fachbereich Material- und Geowissenschaften > Geowissenschaften > Fachgebiet Umweltmineralogie
DDC
500 Naturwissenschaften und Mathematik > 550 Geowissenschaften
Institution
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Ort
Darmstadt
Typ des Artikels
Wissenschaftlicher Artikel
Titel der Zeitschrift / Schriftenreihe
Grundwasser
Startseite
141
Endseite
161
Jahrgang der Zeitschrift
30
Heftnummer der Zeitschrift
2
ISSN
1432-1165
Verlag
Springer
Ort der Erstveröffentlichung
Berlin ; Heidelberg
Publikationsjahr der Erstveröffentlichung
2025
Verlags-DOI
10.1007/s00767-025-00589-w
PPN
535076460
Ergänzende Ressourcen (Supplement)
https://link.springer.com/article/10.1007/s00767-025-00589-w#Sec21

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