Ein Beitrag zur Klärung des Tragverhaltens einfach verankerter Baugrubenwände
Ein Beitrag zur Klärung des Tragverhaltens einfach verankerter Baugrubenwände
Durch die hochentwickelte Kunst Injektionsanker herzustellen hat die Verbreitung von rückverankerten Wänden stark zugenommen, und der Standsicherheitsnachweis für das System Wand-Boden-Anker ist eine häufige Ingenieurarbeit geworden. Die ausreichende Standsicherheit einer einfach verankerten Wand wird z. Zt. durch die Nachweise der Standsicherheit in der tiefen Fuge nach Kranz (15) und Homberg (12) und der Geländebruchsicherheit nach DIN 4084 gewährleistet. Dem liegt die Vorstellung zu Grunde, es könnten zwei verschiedene Brucharten auftreten (19): ein innerer Bruch, bei dem die Scherfestigkeit des Bodens zwischen Wand und Anker überschritten wird (13) und ein äußerer Bruch, bei dem der gesamte Erdkörper plastisch unverformt auf einer Kreisgleitfläche abrutscht (Bild 1. 1).
