Rezension: Mainzer-Murrenhoff, Mirka; Drumm, Sandra & Heine, Lena (Hrsg.) (2021): Sprachtheorien in der Zweit- und Fremdsprachenforschung. Eine Basis für empirisches Arbeiten zwischen Fach- und Sprachlernen. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
Rezension: Mainzer-Murrenhoff, Mirka; Drumm, Sandra & Heine, Lena (Hrsg.) (2021): Sprachtheorien in der Zweit- und Fremdsprachenforschung. Eine Basis für empirisches Arbeiten zwischen Fach- und Sprachlernen. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
Die Zuwanderung der letzten Jahrzehnte hat einen gesellschaftlichen Wandel ange-stoßen, der auch durch eine zunehmende sprachliche Heterogenität im Klassenzim-mer sichtbar wird. Hieraus entstehen mitunter benachteiligende Strukturen, die al-lein durch exkludierende Settings nicht mehr auszugleichen sind. Unterricht sollte dementsprechend so sprachsensibel gestaltet werden, dass sprachliches und fachli-ches Lernen eng miteinander verknüpft wird (vgl. Schmölzer-Eibinger 2013). Die gewählten sprachlichen Strukturen sollten also sowohl kognitive Verarbeitungspro-zesse unterstützen, als auch dazu beitragen, unterrichtliche Sprachhandlungskom-petenzen auszubauen. Mittlerweile ist auf diesem Gebiet eine große Zahl an theo-retischen aber auch empirischen Arbeiten erschienen, die unter den Stichworten „Durchgängige Sprachbildung“ (Heintze 2010), „Sprache im Fach“ (Becker- Mrotzek 2013) oder „Sprachsensibler Fachunterricht“ (Leisen 2013) firmieren.

