“Every historical event has many truths”: Australian Students of German Staging German History
“Every historical event has many truths”: Australian Students of German Staging German History
In this article we reflect on a theatre production about World War I staged by university students of German in Melbourne, Australia. The project was conceptualised by German language program academics and postgraduate students. The project explored WWI using German cultural and historical primary sources. We find that students perceived a range of benefits as individuals and learners of German as a foreign language and culture through their participation in the project. In terms of improved understanding of German history, we argue that taking on a foreign – German – perspective allowed for the acquisition of nuanced historical and cultural knowledge.
In diesem Artikel reflektieren wir über eine Theaterproduktion, die von Deutschstudent:innen in Melbourne, Australien, zum Centenario des Endes des Ersten Weltkriegs aufgeführt wurde. Das Projekt wurde von Akademiker:innen und Postgraduierten zweier australischer Universitäten konzipiert und untersuchte den Ersten Weltkrieg anhand literarischer und kulturhistorischer Primärquellen. Wir stellen fest, dass die Studierenden durch ihre Teilnahme, sowohl bezüglich des Spracherwerbs als auch bezüglich der Entwicklung ihrer kulturellen Kompetenz, Erfahrungen machten, die im regulären Sprachunterricht so nicht möglich sind, da vor allem die intensive Auseinandersetzung mit und performative Einnahme einer ‚fremden‘ – deutschen – Perspektive den Erwerb von differenziertem historischem und kulturellem Wissen förderte.

