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  5. Vaterschaft in Zeiten des genetischen Vaterschaftstests. Zum Verhältnis von Vertrauen und empirischem Wissen
 
  • Details
2014
Zweitveröffentlichung
Buch
Verlagsversion

Vaterschaft in Zeiten des genetischen Vaterschaftstests. Zum Verhältnis von Vertrauen und empirischem Wissen

File(s)
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Hauptpublikation
Saborowski_genetVaterschaftstests_Druckfahne.pdf
Urheberrechtlich geschützt
Format: Adobe PDF
Size: 2.21 MB
TUDa URI
tuda/3368
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-57686
Autor:innen
Saborowski, Maxine
Kurzbeschreibung (Abstract)

Vaterschaft steht meistens in einem Kontext von Vertrauen und Fraglosigkeit: Ein Mann, der Vater wird, lebt in einer Vertrauensbeziehung, in der die gemeinsame Elternschaft nicht in Frage steht. Dies gerät durch die Verfügbarkeit des genetischen Vaterschaftstests aus dem Blick, so dass Vaterschaft scheinbar eine empirisch zu prüfende Tatsache geworden ist. In diesem Sinn wird vielfach die These einer „Biologisierung“ von Vaterschaft formuliert. Diese These lässt sich insofern auch am Recht belegen, als die biologische Abstammung direkt als Verwandtschaft rechtlich bedeutsam werden kann. Allerdings würdigt das Recht durchaus, dass Vertrauen als Grundlage den Vorrang hat – und zwar, indem es das traditionelle Prinzip der Vaterschaftsvermutung beibehält und sich nicht in die Familien einmischt, sondern sich auf die vorgelegte Eheurkunde oder Vaterschaftsanerkennung stützt. Vor dem Hintergrund der Rechtsgeschichte seit 1800 sowie der biologischen und technischen Entwicklung untersucht die vorliegende Arbeit, inwiefern beide Interpretationen – angesprochen durch die Begriffe Biologisierung und Vorrang des Vertrauens – wichtige Aspekte der aktuellen Situation widerspiegeln.

Freie Schlagworte

Vaterschaft

Vaterschaftstest

Vertrauen

Wissen

Rechtsgeschichte

Vaterschaftsvermutung...

Elternschaft

Sprache
Deutsch
Alternativtitel
Paternity in times of genetic paternity testing
Alternatives Abstract

Paternity was very much in discussion in Germany in the context of (secret) genetic paternity testing. This book provides an overview on the history of paternity in civil law in Germany, concluding with the recent discussion until 2010. From a philosophical point of view, the concept of trust allows to understand a basic aspect of paternity that is often overseen when concentrating on testing and knowledge.

Fachbereich/-gebiet
02 Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Institut für Philosophie
DDC
100 Philosophie und Psychologie > 100 Philosophie
300 Sozialwissenschaften > 340 Recht
Institution
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Ort
Darmstadt
ISBN
978-3-8260-5239-2
Verlag
Königshausen & Neumann
Ort der Erstveröffentlichung
Würzburg
Publikationsjahr der Erstveröffentlichung
2014
Qualifikationsschrift
Dissertation
PPN
396271146
Zusätzliche Infomationen
Zugl.: Dissertation am Institut für Philosophie im Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt, 2011

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