M-Linie und A-Linie: Zur Bedeutung migrationsbezogener Forschung für die interkulturelle Fremdsprachendidaktik
M-Linie und A-Linie: Zur Bedeutung migrationsbezogener Forschung für die interkulturelle Fremdsprachendidaktik
Nachdem die interkulturelle Fremdsprachendidaktik auf der einen Seite sowie die Interkulturelle Pädagogik und Zweitsprachendidaktik auf der anderen Seite einander in den vergangenen Jahren wenig zur Kenntnis genommen haben, werden in letzter Zeit Stimmen laut, die im Hinblick auf das Zusammenwachsen Europas und die zunehmende Mobilität und Migration eine weniger scharfe Trennung der interkulturellen A-(auslandsorientierten) und M-(migrationsbezogenen) Linie fordern.¹ Vor diesem Hintergrund soll zunächst die Entwicklung der Interkulturellen Pädagogik nachgezeichnet werden, um anschließend Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Richtungen festzustellen und zu zeigen, wie die Erkenntnisse der Interkulturellen Pädagogik und DaZ-Forschung für die fremdsprachendidaktischen Bemühungen um interkulturelles Lernen und interkulturelle Kommunikation genutzt werden könnten.

