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  5. Geschichte schreiben als „dichte Beschreibung“. Der jüngere Plinius und seine Sklaven
 
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2023
Zweitveröffentlichung
Artikel
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Geschichte schreiben als „dichte Beschreibung“. Der jüngere Plinius und seine Sklaven

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Hauptpublikation
10.1515_klio-2022-0034.pdf
Urheberrechtlich geschützt
Format: Adobe PDF
Size: 300.45 KB
TUDa URI
tuda/11985
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-276300
DOI
10.26083/tuprints-00027630
Autor:innen
Froehlich, Susanne ORCID 0000-0003-2669-9588
Kurzbeschreibung (Abstract)

Plinius der Jüngere berichtet in seinen Briefen verschiedentlich über seine Sklaven. Weitaus häufiger jedoch bleiben diese auf der Textebene unsichtbar, obwohl ihre Anwesenheit in den geschilderten Zusammenhängen vorauszusetzen ist. Der Beitrag beleuchtet im Rückgriff auf Clifford Geertz’ Methode der „dichten Beschreibung“ die Bedeutung, die der Diskurs über die Behandlung von Sklaven für Plinius hatte, und untersucht in diesem Licht die von ihm beschriebenen Nahverhältnisse zu bestimmten Sklaven und Freigelassenen seiner familia urbana. Die „dichte Beschreibung“ wird dabei mittels einer Diskursanalyse umgesetzt, die zum Verständnis der Lebenswelt des Plinius beitragen soll. Diese wird mit Rudolf Vierhaus als „symbolisch gedeutete Wirklichkeit“ aufgefaßt. Die Stimmen der Sklavinnen und Sklaven selbst sind dagegen in diesem Diskurs nicht greifbar.

Freie Schlagworte

Plinius der Jüngere

Sklaven

Lebenswelt

dichte Beschreibung

Sozialgeschichte

antike Epistolographi...

lateinische Literatur...

Sprache
Deutsch
Alternatives Abstract

In his letters, Pliny the Younger gives various reports about his slaves. For the most part, however, they remain invisible on the textual level, even if their presence is to be assumed in the described contexts. Drawing on Clifford Geertz’s method of “thick description”, this paper illuminates the significance which the discourse on the treatment of slaves had for Pliny. In this light, it examines the close relationships which Pliny, according to his letters, had with certain slaves and freedmen belonging to his familia urbana. Within that context, the “thick description” is implemented by means of a discourse analysis in order to contribute to the understanding of Pliny’s lifeworld (Lebenswelt), which, with Rudolf Vierhaus, is understood as “reality interpreted symbolically”. The voices of the slaves themselves, on the other hand, are not tangible in this discourse.

DDC
900 Geschichte und Geografie > 930 Alte Geschichte, Archäologie
Institution
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Ort
Darmstadt
Titel der Zeitschrift / Schriftenreihe
Klio : Beiträge zur alten Geschichte
Startseite
624
Endseite
645
Jahrgang der Zeitschrift
105
Heftnummer der Zeitschrift
2
ISSN
2192-7669
Verlag
De Gruyter
Ort der Erstveröffentlichung
Berlin
Publikationsjahr der Erstveröffentlichung
2023
Verlags-DOI
10.1515/klio-2022-0034
PPN
524106428

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