Editorial: Themenheft "Grundwasserschutz und Grundwasserbewirtschaftung im Klimawandel"
Editorial: Themenheft "Grundwasserschutz und Grundwasserbewirtschaftung im Klimawandel"
Wenn es überhaupt etwas Gutes an der „Corona-Pandemie“ gibt, dann ist es die mehrheitliche Einsicht, dass in Krisen wissenschaftliche Erkenntnis und daraus entwickelte Konzepte, Technologien und Prognosen letztlich die einzig belastbare Lösungsstrategie darstellt. In einigen Aspekten wirkt diese Krise derzeit sogar als Katalysator, um Technologien, Regeln und Verhaltensweisen zum längst fälligen Durchbruch zu verhelfen. Wer hat nicht in den vergangenen Wochen bei den nun vollkommen üblichen Video-Treffen darüber nachgedacht, wieviel Zeit man „früher“ auf Dienstreisen mit hohen Kosten- und Umweltauswirkungen verbrachte, weil diese digitalen Treffen „damals“ bestenfalls als schlechte Ersatzlösungen galten. Ebenso verwundert es fast, mit welcher Geschwindigkeit und Konsequenz Unterstützungsprogramme und dazugehörige Verordnungen und Gesetze beschlossen werden können, über die früher Jahre, möglicherweise ohne Beschlussfassung, intensiv und kontrovers diskutiert worden wäre.

