Lärm von Kinderspielzeug
Lärm von Kinderspielzeug
Von Geburt an sind Kinder vielfältigen Schallquellen ausgesetzt, zu denen auch speziell für Kleinkinder entwickelte Spielzeuge zählen. Diese sollen unter anderem die Gehörentwicklung durch das Generieren akustischer Reize fördern, denn die Hörfähigkeit des Kindes ist bis zum Schulalter unausgereift und formbar [1]. In vielen Kinderzimmern findet sich daher zahlreiches Spielzeug, das sich als „Spielzeug für Kleinkinder zum Ansehen, Greifen und/oder Zusammendrücken, um ein Geräusch zu erzeugen“ [2] klassifizieren lässt. Dennoch sind diese Spielzeuge nicht immer ungefährlich, wie in diversen Studien gezeigt wurde. Um festzustellen, inwieweit die dort festgelegten Grenzwerte eingehalten werden, wird das dafür in DIN 71-1 festgelegte Prüfverfahren zunächst auf diverse Spielzeuge angewandt. Laut DIN 71-1 ist das Prüfverfahren unter Laborbedingungen durchzuführen. Die Prüfumgebung (Labor) unterscheidet sich stark vom späteren eigentlichen Einsatzort des Spielzeugs, weshalb anschließend ein geeignetes Messverfahren zur Übertragung der Grenzwerte auf eine häusliche Umgebung gefunden werden soll. Außerdem zeigt sich, dass Kinder die Spielzeuge nicht immer im Sinne des Konstrukteurs, des Designers oder der Richtlinien nutzen. Durch abweichende Benutzung können andere Geräusche entstehen, die mitunter die Grenzwerte überschreiten können und hier ebenfalls untersucht werden sollen.

