Rezension: Leseförderung mit literarischen Texten im DaZ-Unterricht
Rezension: Leseförderung mit literarischen Texten im DaZ-Unterricht
Seitdem Politiker und Bildungsinstitutionen nach Veröffentlichung der ersten PISA-Ergebnisse (vgl. Deutsches PISA-Konsortium 2001) erkennen mussten, dass sich die sprachliche Integration von Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache nicht von selbst vollzieht und ein Drittel der Schüler mit Migrationshintergrund die Schule ohne Schulabschluss verlässt (vgl. Engin 2003), werden zahlreiche Programme unterstützt, die auf die Verbesserung der Deutsch-als-Zweitsprache-Kenntnisse der Schüler abzielen (vgl. u.a. das FörMig-Programm unter: http://www.blk-foermig.uni-hamburg.de/web/de/all/home/index.html). An erster Stelle stehen dabei Konzepte zur Förderung der Lesekompetenz, da der Wissenserwerb in der Schule „v.a. auf der Basis von Texten“ (Schmölzer-Eibinger 2006: 179) erfolgt. Die Autorin des vorliegenden Bandes wendet sich daher einem aktuellen didaktischen „Pioniergebiet“ (ebd.) zu, wenn sie versucht sich der Frage zu nähern, „welche Anteile von Leseverstehen und –kompetenz in welchen schulischen Kontexten und in Form welcher möglichen Inhalte des Deutschunterrichts gefördert werden können“.

