Herleitung von Modellgesetzen schwingender Strukturen mittels Sensitivitätsanalyse am Beispiel einer gelenkig gelagerten Rechteckplatte
Herleitung von Modellgesetzen schwingender Strukturen mittels Sensitivitätsanalyse am Beispiel einer gelenkig gelagerten Rechteckplatte
Im Rahmen der akustischen Produktentwicklung werden zunehmend Prognosemethoden benötigt, mit denen bereits in den ersten Phasen des Produktentwicklungsprozesses der Einfluss von Parametern (z.B. Geometriegrößen) auf akustische Zielfunktionen (z.B. Schallleistung) abgeschätzt werden kann. Aktuell werden bei der rechnergestützten Produktentwicklung, wie beispielsweise Finite-Elemente (FE)-Berechnungen, meist mehrere Varianten eines Produktes modelliert und die Auswirkung von Parameteränderungen auf eine akustische Zielfunktion untersucht. Diese Vorgehensweise erfordert vor allem bei einer Vielzahl an Varianten mit komplexer Geometrie (z.B. Getriebe oder elektrische Maschinen) eine lange Berechnungsdauer, dafür jede Variante eine Berechnung durchgeführt werden muss. Eine weitere Möglichkeit, um die Auswirkung von Parameteränderungen auf eine Zielfunktion zu untersuchen, bietet die Sensitivitätsanalyse. Allerdings lässt sich mittels Sensitivitäten nur ermitteln, wie stark ein Parameter relativ zu anderen Parametern die Zielfunktion beeinflusst. Die tatsächliche, d.h. die quantitative Auswirkung einer Parameteränderung auf die Zielfunktion kann allein auf Basis der Sensitivitäten nicht bestimmt werden.

