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  5. Gating for scanned ion beam therapy
 
  • Details
2011
Zweitveröffentlichung
Buch
Verlagsversion

Gating for scanned ion beam therapy

File(s)
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Hauptpublikation
Steidl_PhDThesis_Publikationsversion.pdf
CC BY-NC-ND 2.5 Generic
Format: Adobe PDF
Size: 15.88 MB
TUDa URI
tuda/1805
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-28496
Autor:innen
Steidl, Peter
Kurzbeschreibung (Abstract)

In treatment of motion affected tumours by means of a scanned particle beam severe under and over dosage can occur due to the interplay effect. By using gated beam delivery effective target motion is reduced, but even for the residual motion the interplay effect can lead to unsatisfactory dose distributions. Furthermore, an appropriate motion monitoring system is essential since beam delivery has to be synchronized to target motion. In this work three aspects were investigated to move gating closer towards clinical operation at Heidelberg Ion-Beam Therapy Center (HIT): Firstly, influences of beam parameters on dosimetric effects of residual motion were investigated in experiments and simulations. Increased focus sizes and reduced iso-energy distances turned out to be an effective method to gain dose homogeneity whereas reduction of lateral beam position spacing did not show such an effect. Secondly, to enable systematic studies of mitigation techniques and effects of miscorrelation between motion monitoring system and tumour motion a phantom with 6D target and independent thorax motion was constructed and validated successfully in experiments. Thirdly, two motion monitoring systems by VisionRT Ltd. and Anzai Medical Co.,Ltd., respectively, were compared in terms of gating delays and correlation to tumour motion extracted from MV-fluoroscopy. While the VisionRT system showed larger delays than the Anzai system under laboratory conditions, no significant difference between the systems with respect to tumour-correlation was found in a clinical study. Results of this work will be incorporated into patient treatments using gating that will start at HIT within the next few months. Furthermore, a phantom simulating thorax and target motion with a variety of applications such as 4D imaging is now available and already in use by several groups.

Sprache
Englisch
Alternativtitel
Bewegungssynchronisiert unterbrochene Bestrahlung für gescannte Ionenstrahltherapie
Alternatives Abstract

Die Bestrahlung bewegter Tumore mit einem gescannten Teilchenstrahl bedarf besonderer Techniken, um durch die Bewegung verursachte Unter- und Überdosierungen zu vermeiden. Eine solche Technik ist die atemsynchronisiert unterbrochene Bestrahlung (Gating), mit der man eine Reduzierung der effektiven Tumorbewegung erreicht. Da diese allerdings nicht völlig kompensiert wird, kann es auch hier auf Grund des Interplay-Effekts zu unakzeptablen Dosisverteilungen kommen. Zudem ist ein Bewegungserfassungssystem erforderlich, mit dem Dosisapplikation und Zielbewegung synchronisiert werden. In Experimenten und Simulationen wurde die Abhängigkeit des Interplay-Effekts für verschiedene Restbewegungsamplituden von Bestrahlungsparametern dosimetrisch untersucht. Es konnte nachgewiesen werden, dass insbesondere ein vergrößerter Strahlfokus zu einer signifikanten Reduzierung der Dosisinhomogenitäten führen kann. Bei der Verwendung von Surrogaten zur Erfassung der Tumorbewegung kann es zu Ungenauigkeiten durch Fehlkorrelationen kommen. Um diese in zukünftigen Studien dosimetrisch quantifizieren zu können, wurde ein Phantom, das Thoraxatmung und unabhängige 6D-Tumorbewegung simulieren kann, entwickelt und erfolgreich experimentell validiert. Schließlich wurden zwei Bewegungserfassungssysteme von VisionRT Ltd. bzw. Anzai Medical Co.,Ltd. evaluiert. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Quantifizierung von Gating- Verzögerungen und auf der Korrelation zu Tumorbewegungen. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden für die Gating-Bestrahlungen von Patienten am HIT, die in den nächsten Monaten beginnen sollen, verwendet werden. Zudem steht nun ein Bestrahlungsphantom zur Verfügung, das viele Einsatzmöglichkeiten bietet und bereits jetzt von mehreren Forschungsgruppen genutzt wird.

Fachbereich/-gebiet
05 Fachbereich Physik
05 Fachbereich Physik > Institut für Festkörperphysik (2021 umbenannt in Institut für Physik Kondensierter Materie (IPKM)) > Biophysik
DDC
500 Naturwissenschaften und Mathematik > 530 Physik
Institution
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Ort
Darmstadt
Titel der Reihe
Dissertation
Bandnummer der Reihe
11/13
Institution der Erstveröffentlichung
Technische Universität Darmstadt
Verlag
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
Ort der Erstveröffentlichung
Darmstadt
Publikationsjahr der Erstveröffentlichung
2011
Qualifikationsschrift
Dissertation
Datum der mündlichen Prüfung
12.12.2011
Gutachter:innen
Durante, MarcoORCID 0000-0002-4615-553X
Kraft, Gerhard
PPN
386255156

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