Kunst im fremdsprachlichen Landeskundeunterricht zwischen Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik. Beitrag zu einer Didaktik der Landeskunde
Kunst im fremdsprachlichen Landeskundeunterricht zwischen Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik. Beitrag zu einer Didaktik der Landeskunde
Es ist wohl tatsächlich so, dass ein Thema längere Zeit ‚in der Luft liegen‘ muss, um schließlich einmal reifen zu können. Die Bestandsaufnahmen für die Landeskunde aus der jüngsten Zeit rücken dezidiert Forderungen in den Mittelpunkt, die keinesfalls neu sind und alle engstens miteinander zusammen hängen. Es geht, ausgehend von systematischen empirischen Erhebungen zu einzelnen Aspekten des Ausgangswissens, der Vorstellungen und Erfahrungen Lernender, um eine systematische Grundlagenforschung, die den schon fast formelhaft gewordenen Ruf nach Interdisziplinarität bewusst realisiert (vgl. Althaus, 1999; Koreik, 2001). Mit der umfangreichen linguistischen und lehr-/lernwissenschaftlichen, aber auch der literaturwissenschaftlichen Forschung kann die Landeskunde noch immer nicht recht mithalten, wohl auch, weil sie am ehesten als dasjenige der vier ‚Standbeine‘ des Faches gilt, das wacklig und damit potenziell überflüssig ist.

