Die Entwicklung von Nationalstereotypen im Globalisierungsprozess. Hypothesen zum Auftakt einer international durchgeführten Langzeituntersuchung zu Veränderungen des Deutschlandbildes bei Studierenden
Die Entwicklung von Nationalstereotypen im Globalisierungsprozess. Hypothesen zum Auftakt einer international durchgeführten Langzeituntersuchung zu Veränderungen des Deutschlandbildes bei Studierenden
Zu den zentralen Themen des aktuellen Globalisierungsdiskurses zählt die Kontroverse, ob grenzüberschreitende Vernetzungsdynamiken in der Lage sind, nationalstaatlich geprägte Identitätsräume aufzubrechen und die Legitimität des Nationalstaates in Frage zu stellen, oder ob sie nicht vielmehr in umgekehrter Weise wirken und zu einer Stärkung nationaler Identitäten als "Fluchträume" beitragen. Träfe ersteres zu, müsste dies logischerweise mit einem sukzessiven brüchig Werden von Nationalstereotypen einhergehen. Diese These soll im Rahmen einer internationalen Langzeituntersuchung zum Deutschlandbild ausländischer Studierender verfolgt werden. Dargestellt werden die Ergebnisse der ersten Befragung, die im Frühsommer 2005 unter Studierenden in 21 Ländern durchgeführt worden ist.

