Rezension: Interkulturelles und mehrsprachiges Lehren und Lernen – Zwölf Beiträge zur Fremdsprachendidaktik.
Rezension: Interkulturelles und mehrsprachiges Lehren und Lernen – Zwölf Beiträge zur Fremdsprachendidaktik.
Der hochaktuelle Titel des vorliegenden Bandes erweckte bei mir die Erwartung, dass es sich um theoretische, aber auch um praktische, in jedem Falle aber aktuelle, Beiträge zur Gestaltung des Unterrichts oder auch um anwendungsorientierte Berichte über Unterrichtserfahrungen und -projekte handele, wie es ja oft bei Sammelbänden der Fall ist. Es war meiner Aufmerksamkeit jedoch entgangen, dass es sich hier um 12 Beiträge ein- und derselben Person handelt, die – wie ich dann feststellen konnte – Rückblick hält über den eigenen akademischen Lebensweg und die damals (und heute) relevanten Fragen der allgemeinen und auch der fachspezifischen Hochschuldidaktik, die anhand der eigenen Beiträge zum Thema erneut und im Zusammenhang dargestellt werden sollen. Im Vorwort wird dann klar, dass hier die Überlegungen des Autors „zu den mir wichtig erscheinenden Fragen der vergangenen zehn Jahre“ (7) zusammengeführt werden sollen. Allerdings entstammt der erste Beitrag einem Sammelband der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts und auch die bibliographischen Referenzen eines großen Teils der anderen Beiträge sind mehrheitlich älter als 10 Jahre und nur die neuesten Referenzen reichen über die Jahrtausendwende hinaus.

