Adaptive Positionierung großer Arbeitsobjekte in der industriellen Montage zur Reduktion von physischen Belastungen
Adaptive Positionierung großer Arbeitsobjekte in der industriellen Montage zur Reduktion von physischen Belastungen
Das Institut für Arbeitswissenschaft entwickelt am Beispiel der Automobiltürmontage eine adaptive Arbeitsstation zur automatisierten Positionierung großer Arbeitsobjekte, um deren Auswirkung auf Belastung, Beanspruchung und Prozesseffizienz zu untersuchen. Für die Gestaltung des Adaptionsprozesses sind die Einflüsse von Häufigkeit, Genauigkeit und des Zeitpunktes der einzelnen Adaptionsschritte mit einzubeziehen. Zur reaktiven Regelung in Echtzeit bzw. präventiven Steuerung des Systems durch die Adaptionslogik muss eine geeignete Datengrundlage geschaffen werden. Die positive Wirkung einer Repositionierung auf die Expositionszeit in kritischen Flexions- bzw. Extensionswinkeln in Schulter und Nacken wurde in einer Proof of Concept Studie nachgewiesen.

