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  5. Stereotype im Erasmus-Kontext: Die (relative) Ordnung des Diskurses
 
  • Details
2020
Zweitveröffentlichung
Artikel
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Stereotype im Erasmus-Kontext: Die (relative) Ordnung des Diskurses

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Hauptpublikation
zif-3312-viol.pdf
CC BY-ND 3.0 DE
Format: Adobe PDF
Size: 930.67 KB
TUDa URI
tuda/9151
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-219153
DOI
10.26083/tuprints-00021915
Autor:innen
Viol, Claus-Ulrich
Kurzbeschreibung (Abstract)

Die Studie untersucht, welche stereotypen Vorstellungen Studierende der Anglistik/Amerikanistik von Iren und Briten haben und wie sich diese Assoziationen durch einen Erasmus-Aufenthalt in Großbritannien oder Irland verändern. Neben möglichen Auswirkungen auf Inhalt, Konsensgrad und die evaluativen Anteile der Stereotype geht es vor allem um die Frage, inwieweit Erasmus-Studierende ihre Angaben zu wahrgenommener nationaler Differenz anders formulieren als Studierende, die keinen längeren Auslandsaufenthalt absolviert haben. Die diskurs­analytische Auswertung der Angaben im offenen Abfrageverfahren zeigt, dass Erasmus-Studierende dazu neigen, ihre Antworten in vielfältiger Art zu relativieren und subjektivieren, gleichzeitig aber nationale Kategorisierung als solche weniger in Frage stellen als Nicht-Erasmus-Studierende. Daran anknüpfend wird die Frage erörtert, inwieweit die relativen Bezüge im Stereotypendiskurs der Erasmus-Studierenden als Zeichen für ein sich entwickelndes und verbesserndes interkulturelles Verstehen gelesen werden können.

Freie Schlagworte

nationale Stereotype

interkulturelles Vers...

national stereotypes

intercultural underst...

Erasmus

Sprache
Deutsch
Alternatives Abstract

This study looks at what stereotypes of British and Irish people are held by students of English and American Studies, and how these stereotypes may change after students have stayed in Britain or Ireland on an Erasmus exchange. Apart from considering potential effects on stereotype content, consensus, and favourableness, a particular focus will be on the question of how Erasmus students phrase their answers on perceived national difference, and whether they differ from non-Erasmus students in this respect. Discourse analysis of the responses shows that Erasmus students tend to relativise and subjectivise their answers markedly, while clinging firmly to national categorisation as such. The author discusses to what extent the relative order of their stereotype discourse can be read as a sign that Erasmus students have made some way towards developing and improving their intercultural understanding.

Fachbereich/-gebiet
02 Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft > Sprachwissenschaft - Mehrsprachigkeit
DDC
400 Sprache > 400 Sprache, Linguistik
Institution
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Ort
Darmstadt
Titel der Zeitschrift / Schriftenreihe
Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht : ZIF
Startseite
463
Endseite
485
Jahrgang der Zeitschrift
25
Heftnummer der Zeitschrift
2
ISSN
1205-6545
Institution der Erstveröffentlichung
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Publikationsjahr der Erstveröffentlichung
2020
Zusätzliche Links (Organisation)
https://zif.tujournals.ulb.tu-darmstadt.de/

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