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  5. Assessment of thermally activated dislocation mechanisms via novel indentation approaches
 
  • Details
2022
Erstveröffentlichung
Dissertation
Verlagsversion

Assessment of thermally activated dislocation mechanisms via novel indentation approaches

File(s)
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Hauptpublikation
Dissertation_Minnert_2022.pdf
CC BY-NC-ND 4.0 International
Format: Adobe PDF
Size: 28.65 MB
TUDa URI
tuda/9203
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-219766
DOI
10.26083/tuprints-00021976
Autor:innen
Minnert, Christian ORCID 0000-0002-0483-2504
Kurzbeschreibung (Abstract)

The efficiency of gas turbines and jet engines used for energy generation and transportation can be increased by raising their combustion temperature. However, this is often limited by the materials used. For the development of new high-temperature materials, knowledge of the local mechanical properties of, for instance, individual phases in Ni-based superalloys is therefore of great importance. These properties are largely unknown, as they are not accessible with conventional macroscopic test methods.

In the present work, the depth-sensing indentation testing technique was applied to assess the thermally activated deformation mechanisms on a local scale. For this purpose, a new in-situ indentation device was developed, which for the first time allows dynamic indentation experiments to be carried out on a small scale at temperatures of up to 1100 °C. Furthermore, a new indentation creep loading protocol was developed using a constant contact pressure approach similar to conventional uniaxial creep experiments. For indentation testing at high temperatures, a new step load method has been presented that allows a significant reduction of the contact time, thus minimizing the wear of the indenter tips. The method is suitable for the investigation of transients in material behavior at high to medium strain rates. In addition, a new approach for determining the brittle-ductile-transition temperature of body centered cubic metals was presented. In this approach, the change in the temperature-dependent activation volume was used to determine an intersection temperature that agrees well with the brittle-to-ductile-transition temperature from conventional Charpy pendulum impact tests.

Sprache
Englisch
Alternativtitel
Bestimmung von thermisch aktivierten Versetzungsmechanismen durch neuartige Indentierungsmethoden
Alternatives Abstract

Der Wirkungsgrad von Gasturbinen und Strahltriebwerken, die für die Energieerzeugung und den Verkehr eingesetzt werden, kann durch eine Erhöhung der Verbrennungstemperatur gesteigert werden. Dies wird jedoch häufig durch die verwendeten Werkstoffe begrenzt. Für die Entwicklung neuer Hochtemperaturwerkstoffe ist daher die Kenntnis der lokalen mechanischen Eigenschaften z. B. einzelner Phasen in Ni-Basis-Superlegierungen von großer Bedeutung. Diese Eigenschaften sind weitgehend unbekannt, da sie mit herkömmlichen makroskopischen Prüfmethoden nicht zugänglich sind.

In der vorliegenden Arbeit wurde die Technik der tiefenregistrierenden Härteprüfung angewandt, um die thermisch aktivierten Verformungsmechanismen auf lokaler Ebene zu bestimmen. Zu diesem Zweck wurde ein neuer in-situ Indenter entwickelt, der es erstmals ermöglicht, dynamische Indentierungsversuche im kleinen Maßstab bei Temperaturen von bis zu 1100 °C durchzuführen. Darüber hinaus wurde ein neues Belastungsprotokoll für die Bestimmung von Kriecheigenschaften mittels Indentierungsversuchen entwickelt, bei dem ein konstanter Kontaktdruck ähnlich wie bei herkömmlichen einachsigen Kriechexperimenten aufgebracht wird. Für Indentierungsversuche bei hohen Temperaturen wurde eine neue Testmethode entwickelt, in der doe Last stufenweise augepracht wird. Dies ermöglicht eine erhebliche Verkürzung der Kontaktzeit und minimiert somit den Verschleiß der Indenterspitzen. Die Methode eignet sich für die Untersuchung von Transienten im Materialverhalten bei hohen bis mittleren Dehnungsgeschwindigkeiten. Darüber hinaus wurde ein neuer Ansatz zur Bestimmung der Spröd-Duktil-Übergangstemperatur von kubisch-raumzentrierten Metallen vorgestellt. Bei diesem Ansatz wurde die Änderung des temperaturabhängigen Aktivierungsvolumens zur Bestimmung einer Schnittpunkttemperatur verwendet, die gut mit der Spröd-Duktil-Übergangstemperatur aus herkömmlichen Kerbschlagbiegeversuchen übereinstimmt.

Fachbereich/-gebiet
11 Fachbereich Material- und Geowissenschaften > Materialwissenschaft
11 Fachbereich Material- und Geowissenschaften > Materialwissenschaft > Fachgebiet Physikalische Metallkunde
DDC
600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 600 Technik
600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften > 620 Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
28.07.2022
Gutachter:innen
Durst, KarstenORCID 0000-0002-9246-6398
Michler, JohannORCID 0000-0001-8860-4068
Handelt es sich um eine kumulative Dissertation?
Ja
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt
PPN
498643034

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