The Art-of-Living at Work: Measuring and Fostering the Art-of-Living in Organizational Settings
The Art-of-Living at Work: Measuring and Fostering the Art-of-Living in Organizational Settings
The pursuit of a fulfilling and balanced life is becoming increasingly important in today’s fast-paced and demanding work environment. The art-of-living concept provides a promising approach, emphasizing a conscious and intentional way of living that leads to a fulfilling and happy life. Through continuous self-reflection, the strategic use of personal strengths, and a mindful awareness of opportunities to shape one's well-being, individuals can actively foster personal growth and reduce stress. Aligned with the principles of Positive Psychology, this approach emphasizes the systematic cultivation of qualities like savoring, optimism, and human strengths, offering effective strategies for creating a balanced and meaningful life. This doctoral thesis addresses the urgent need for effective, evidence-based well-being interventions in workplace settings, particularly given the increasing demands on employees to manage stress and maintain productivity. The research is structured around three core studies, each contributing to a deeper understanding of how art-of-living strategies can be systematically measured, applied, and optimized for real-world effectiveness. Study 1 focuses on developing and validating a comprehensive Art-of-Living Inventory that assesses 11 key strategies for well-being. With both a German and English version, validated with N = 3468, the measurement instrument is designed for international usage. Study 2 explores the effectiveness of art-of-living interventions in both online and in-person workplace settings, examining whether a focus on strengths, weaknesses, or a balanced approach yields the most significant well-being improvements. Study 3 examines the optimal duration of art-of-living training programs. Flight attendants participate in online trainings of varying lengths to determine which duration leads to greater and more sustainable improvements in well-being. Overall, the dissertation contributes to the field of Positive Organizational Psychology by offering practical, resource-efficient solutions for enhancing employee well-being. It emphasizes the importance of adaptable and scientifically grounded strategies that empower individuals to thrive in modern workplace environments, providing a foundation for future research and broader application.
Das Streben nach einem erfüllten und ausgeglichenen Leben wird in der heutigen, schnelllebigen und anspruchsvollen Arbeitswelt immer wichtiger. Das Lebenskunst-Konzept bietet einen vielversprechenden Ansatz, indem es eine bewusste und absichtsvolle Lebensweise betont, die zu einem erfüllten und glücklichen Leben führt. Durch kontinuierliche Selbstreflexion, den gezielten Einsatz persönlicher Stärken und eine achtsame Wahrnehmung von Möglichkeiten zur Förderung des eigenen Wohlbefindens können Individuen aktiv persönliches Wachstum unterstützen und Stress abbauen. In Übereinstimmung mit den Prinzipien der Positiven Psychologie betont dieser Ansatz die systematische Entwicklung von Qualitäten wie Genuss, Optimismus und menschlichen Stärken und bietet wirksame Strategien für ein ausgeglichenes und sinnvolles Leben. Diese Doktorarbeit befasst sich mit dem dringenden Bedarf an wirksamen, evidenzbasierten Interventionen zur Förderung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz, insbesondere angesichts der steigenden Anforderungen an die Beschäftigten, Stress zu bewältigen und produktiv zu bleiben. Die Forschung ist in drei zentrale Studien gegliedert, die jeweils zu einem tieferen Verständnis beitragen, wie Lebenskunst-Strategien systematisch gemessen, angewendet und für den praktischen Einsatz optimiert werden können. Studie 1 konzentriert sich auf die Entwicklung und Validierung eines umfassenden Lebenskunst-Inventars, das elf Strategien für das Wohlbefinden erfasst. Mit einer deutschen und englischen Fassung, welche mit N = 3468 validiert wurde, ist das Messinstrument für den internationalen Einsatz konzipiert. Studie 2 untersucht die Wirksamkeit von Lebenskunst-Interventionen sowohl in Online- als auch in Präsenzformaten am Arbeitsplatz und analysiert, ob der Fokus auf Stärken, Schwächen oder ein ausgewogener Ansatz die größten Verbesserungen des Wohlbefindens bewirkt. Studie 3 untersucht die optimale Dauer von Lebenskunst-Trainingsprogrammen. Dabei führen Flugbegleiter*innen Online-Trainings unterschiedlicher Länge durch, um festzustellen, welche Programmdauer zu größeren und nachhaltigeren Verbesserungen des Wohlbefindens führt. Insgesamt leistet die Dissertation einen Beitrag zum Bereich der Positiven Organisationspsychologie, indem sie praktische, ressourceneffiziente Lösungen zur Förderung des Wohlbefindens von Mitarbeitern bietet. Sie betont die Bedeutung anpassungsfähiger und wissenschaftlich fundierter Strategien, die es Individuen ermöglichen, sich in modernen Arbeitsumgebungen zu entfalten, und schafft eine Grundlage für zukünftige Forschung und eine breitere Anwendung.

