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  5. Studien zum System des Vokabulars der Architektur dorischer Ordnung am Beispiel des Ringhallentempels archaischer und klassischer Zeit.
 
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2009
Erstveröffentlichung
Dissertation

Studien zum System des Vokabulars der Architektur dorischer Ordnung am Beispiel des Ringhallentempels archaischer und klassischer Zeit.

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Description: Abb. 37-48
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Size: 7.91 MB
TUDa URI
tuda/1209
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-14123
DOI
10.26083/tuprints-00001412
Autor:innen
Boussios, Demetrios
Kurzbeschreibung (Abstract)

In seinem vierten Buch erklärte Vitruv die dorische Ordnung „damit jeder, der, die Methode beachtend, so verfahren will, die Proportionen klar vor sich haben, nach denen er den Bau von Tempeln dorischen Stils, richtig und ohne Fehler durchführen kann“. Vitruv beschränkte sich dabei auf Formen und Symmetrien, die für diastyle und systyle dorische Tempel gelten sollten, da diese für ihn als ideale Typen der dorischen Architektur galten. Unser Bild der dorischen Ordnung griechisches Architektur, mittlerweile zum größten Teil emanzipiert von den Vorstellung der römischen Autors, hat sich gewandelt. Der Tempel des Zeus in Olympia gilt in der modernen Forschung als Paradebeispiel dorischer, peripteraler Sakralarchitektur schlechthin; von ihm geht fast jeder Versuch aus, den Kanon der dorischen Ordnung zu formulieren. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem soeben erwähnten Kanon und versucht zu erörtern, ob er vielleicht seltener systematisch in der Architektur dorischer Ordnung eingesetzt wurde als erwartet. Dabei wird untersucht, ob und in wie weit Bauten vor und nach dem Bau des paradigmatischen Zeustempels in unterschiedlicher Art und Weise von diesem Kanon abweichen.

Freie Schlagworte

Architektur

dorische Ordnung

Tempel

Architekturtheorie

Forschung

Geschichte

Klassische Archäologi...

Sakralbau

Sprache
Deutsch
Alternativtitel
Studies on the system-relevant vocabulary of the architectural doric order exemplified by the peripteral temple of archaic and classical times
Alternatives Abstract

Vitruvius defined the Doric order in his fourth book “so that if anybody cares to set to work with attention to these laws, he may find the proportions stated by which he can construct correct and faultless examples of temples in the Doric fashion”. Yet he confined himself to forms and symmetries that he deemed essential for diastyloi and systyloi Doric temples, as he considered these to be the ideal manifestation of Doric temple architecture. Our understanding of Greek Doric architecture has since then changed and has been emancipated from the writings of the Roman author. The temple of Zeus in Olympia is considered by modern research as the prime example of Doric, peripteral temple architecture. This temple has been the source of nearly every attempt to define the canon of the Doric order. The dissertation at hand deals with this canon and attempts to determine if it has been applied less frequently than expected in its assumed systematic rigidity. At the same time this dissertation will try to assert if temples before and after the construction of the paradigmatic Temple of Zeus deviate from this canon in a different fashion.

Fachbereich/-gebiet
15 Fachbereich Architektur > Fachgruppe A: Historische Grundlagen
DDC
700 Künste und Unterhaltung > 720 Architektur
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
20.02.2008
Gutachter:innen
Knell, Heiner
Liebenwein, Wolfgang
Handelt es sich um eine kumulative Dissertation?
Nein
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt
PPN
213643413

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