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  5. Implementierung paralleler präkonditionierter iterativer Gleichungslöser unter Nutzung neuer Kommunikationsmethoden
 
  • Details
2016
Erstveröffentlichung
Diplom, Magisterarbeit, Examen

Implementierung paralleler präkonditionierter iterativer Gleichungslöser unter Nutzung neuer Kommunikationsmethoden

File(s)
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Hauptpublikation
Grammou-Implementierung paralleler präkonditionierter iterativer Gleichungslöser unter Nutzung neuer Kommunikationsmethoden.pdf
Urheberrechtlich geschützt
Format: Adobe PDF
Size: 1.04 MB
TUDa URI
tuda/3119
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-52665
DOI
10.26083/tuprints-00005266
Autor:innen
Grammou, Natascha
Kurzbeschreibung (Abstract)

Die Lösung von komplexen Problemen in der Ingenieurpraxis erfordert häufig Vereinfachungen des betrachteten Systems. Diese Vereinfachungen können sich auf die Abstraktion von Geometrie und Randbedingungen beziehen, die Idealisierung von Werkstoffeigenschaften und dem physikalischen Verhalten oder auf die Definition von Ersatzlasten. Eine analytisch geschlossene Lösung existiert aber oft nur für Sonderfälle und zum Teil nur unter groben Vereinfachungen und unrealistischen Randbedingungen, so dass numerische Verfahren für eine Berechnung zu Hilfe genommen werden. Die Anwendung der Finite-Element-Methode (FEM) wurde in zunehmendem Maße zur Berechnung komplexer Systeme anerkannt und gehört im Bauwesen mittlerweile zum Stand der Technik.

Lineare Gleichungssysteme werden in der Regel mit direkten Verfahren, wie beispielsweise die Verfahren von Gauß und Cholesky, gelöst. Dabei ist der Aufwand bei fehlender Bandstruktur von der Ordnung O(n2). Ab einer gewissen Größe des Gleichungssystems führt dies zu einem Rechenaufwand und auch zu einem Speicherplatzbedarf, der selbst bei modernen Hochleistungsrechnern zu Kapazitätsproblemen führen kann. Darin ist die Entwicklung von effizienteren Lösungsverfahren begründet.

Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden zur effizienten Lösung numerischer Probleme iterative Verfahren der Gruppe der konjugierten Gradienten vorgestellt. Die Effizienz wird jedoch erst durch eine Transformation des linearen Gleichungssystems erreicht. Diese Transformation wird als Präkonditionierung bezeichnet. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Beschreibung der Präkonditionierer und ihrer Auswertung bezüglich der Rechenbeschleunigung und Stabilisierung der iterativen Verfahren.

Eine schnellere Problemlösung ist auch immer mit einer Kostenersparnis verbunden und somit von großem wirtschaftlichem Interesse. Um eine zusätzliche Leistungssteigerung zu erzielen, werden die Verfahren parallel auf Multiprozessorsystemen angewendet.

Freie Schlagworte

Iterative Gleichungsl...

Konjugiertes Gradient...

Präkonditionierer

Vorkonditionierer

Präkonditioniertes Ko...

Schurkomplement-Metho...

numerische Verfahren

numerische Simulation...

Finite-Element-Method...

Rechengeschwindigkeit...

Parallelisierung groß...

Effizienzsteigerung

Sprache
Deutsch
Fachbereich/-gebiet
13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften > Institut für Numerische Methoden und Informatik im Bauwesen
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
09.2003
Gutachter:innen
Meißner, Udo F.
Ruben, Jochen
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt
PPN
386811474

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