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  5. Navigating the M&A Landscape: Financial Sponsor Backing, Innovation, and Legal Disputes
 
  • Details
2024
Erstveröffentlichung
Dissertation
Verlagsversion

Navigating the M&A Landscape: Financial Sponsor Backing, Innovation, and Legal Disputes

File(s)
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Hauptpublikation
21122023_Dissertation_Kaufmann.pdf
CC BY-SA 4.0 International
Format: Adobe PDF
Size: 2.91 MB
TUDa URI
tuda/11546
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-270017
DOI
10.26083/tuprints-00027001
Autor:innen
Kaufmann, Mattheo ORCID 0000-0002-3612-7316
Kurzbeschreibung (Abstract)

Mergers and acquisitions (M&As) are one of the major ways through which corporate assets change owners. This reallocation mechanism represents an important instrument to ensure the efficient use of assets and the associated post-merger integration process often implies drastic changes not only for employees, customers and suppliers, but also for competitors and the overall industry structure. The potential gains or losses can be material in size for the involved parties, and as such considerable research has been devoted to advance our understanding of transactions. Nevertheless, research gaps remain, for example with respect to the impact of major corporate events such as initial public offerings (IPOs) or security class action lawsuits (SCAs) on M&A transactions as well as regarding the implications of acquisitions for the competitive dynamics within a given industry. This dissertation consists of three distinct studies aiming to contribute to existing research gaps in the field of M&As. The first study examines the role of financial sponsors—i.e., private equity (PE) and venture capital (VC) investors—in the context of the acquisition activity of their portfolio firms once these firms went public. In particular, it focuses on the question whether financial sponsors promote or moderate the acquisition activity of their portfolio company after going public, a research question previously unaddressed. My findings suggest that PE-backed newly public firms engage in almost three times as many acquisitions as VC-backed newly public firms and that they achieve superior long-run post-IPO stock returns when doing so. The second study investigates the impact of corporate innovation on M&As. Specifically, the study seeks to understand the competitive dynamics that are at play when large technology conglomerates acquire innovative assets and the ramifications these acquisitions have for rival firms within the same industry. It shows that innovative acquirers are able to outbid non-innovative acquirers for innovative target firms and that innovative acquirer rivals react to these transactions by increasing both their R&D spending and their likelihood to acquire a technology target firm in the years after the competitor's M&A announcement. The third study explores M&A transactions in the context of security class action lawsuits (SCAs). Particularly, it analyzes to what extent bidders are able to capitalize on acquiring target firms that are subject to ongoing litigation. The study provides evidence that SCAs significantly reduce takeover premiums, but acquirers who purchase SCA-affected targets nevertheless experience significantly more negative announcement returns than acquirers of non-SCA affected ones. In the long-run, however, acquirers of SCA-affected targets are able to recoup some of their losses, particularly if the SCA is later dismissed.

Freie Schlagworte

M&A

Innovation

Security Class Action...

Takeover Premium

Announcement Returns

Fama French

IPOs

Sprache
Englisch
Alternativtitel
M&A im Kontext von Finanzsponsoren, Innovation, und rechtlichen Streitigkeiten
Alternatives Abstract

Mergers und Akquisitionen (M&A Deals) gehören zu den wichtigsten Hebeln, mittels denen Wirtschaftsgüter (Assets) ihren Besitzer wechseln. Dieser Umverteilungsmechanismus stellt ein wichtiges Instrument dar, um die effiziente Nutzung von Assets zu gewährleisten, und der damit verbundene Post-Merger-Integrationsprozess bringt oft drastische Veränderungen nicht nur für Mitarbeiter, Kunden und Zulieferer, sondern auch für Wettbewerber und die gesamte Industriestruktur mit sich. Die potenziellen Zugewinne oder Verluste einer Akquisition können für die beteiligten Parteien von erheblichem Ausmaß sein, und folglich wurden viele Forschungsbeiträge dem besseren Verständnis dieser Transaktionen gewidmet. Trotz diverser Erkenntnisse verbleiben Forschungslücken in diesem Teilbereich der Literatur, beispielsweise in Bezug auf die Rolle von großen Unternehmensereignissen wie Börsengängen (IPOs) oder Wertpapier-Sammelklagen im Kontext von M&A-Transaktionen sowie im Hinblick auf die Auswirkungen von Fusionen und Übernahmen auf die Wettbewerbsdynamiken innerhalb der jeweiligen Industrie. Die vorliegende Dissertation besteht aus drei Studien, die dazu beitragen, bestehende Forschungslücken im Bereich der M&A-Literatur zu adressieren. Die erste Studie untersucht die Rolle von Finanzinvestoren – d.h. von Private Equity- (PE) und Venture Capital- (VC) Investoren – im Kontext der Übernahmeaktivität ihrer Port- foliounternehmen, nachdem diese an die Börse gegangen sind. Sie befasst sich insbesondere mit der Frage, ob Finanzinvestoren in den Jahren unmittelbar nach dem Börsengang die Akquisitionstätigkeit ihrer Portfoliounternehmen fördern oder hemmen. Die Ergebnisse zeigen, dass von PE-Investoren gehaltene Firmen nach ihrem Börsengang nahezu drei Mal so viele Übernahmen tätigen wie von VC-Investoren gehaltene Firmen und dass sie es schaffen, dadurch über längere Zeiträume höhere Renditen zu erzielen. Die zweite Studie befasst sich mit den Auswirkungen von Innovationen auf M&A-Deals. Konkret werden die Wettbewerbs- dynamiken beleuchtet, die auftreten, wenn große Technologiefirmen innovative Assets kaufen. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Konsequenzen für die Wettbewerber in der gleichen Industrie. Die Ergebnisse suggerieren, dass innovative Firmen in der Lage sind, weniger innovative Firmen im Wettbewerb um innovative Assets zu überbieten. Innovative Wettbewerber des Käufers reagieren dabei auf die Ankündigung der Übernahme, indem sie in den Folgejahren ihre eigenen Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöhen und mit erhöhter Wahrscheinlichkeit selbst ein Technologieunternehmen aufkaufen. Die dritte Studie erforscht den Zusammenhang zwischen Wertpapier-Sammelklagen und M&A-Transaktionen mit einem Schwerpunkt auf der Fragestellung, ob Käufer in der Lage sind, aus dem systematischen Erwerb von Firmen, die von einer Sammelklage betroffen sind, Kapital zu schlagen. Die Ergebnisse zeigen, dass Käufer zwar geringere Prämien für von Sammelklagen betroffene Unternehmen zahlen, die Käufer dieser Unternehmen aber dennoch bei der Ankündigung der Übernahme stärkere Verluste in ihrem Aktienkurs hinnehmen müssen als Käufer von nicht von Sammelklagen betroffenen Unternehmen. Über einen längeren Zeitraum können Käufer allerdings einen Teil dieser Verluste wieder ausgleichen, insbesondere wenn die Sammelklage später abgewiesen wird.

Fachbereich/-gebiet
01 Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften > Betriebswirtschaftliche Fachgebiete > Fachgebiet Unternehmensfinanzierung
DDC
300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
15.02.2024
Gutachter:innen
Schiereck, DirkORCID 0000-0002-3064-2894
Kolaric, Sascha
Handelt es sich um eine kumulative Dissertation?
Nein
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt
PPN
517437813

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