Regeneration(smanagement) und Athletenmonitoring
Regeneration(smanagement) und Athletenmonitoring
Trainingsbelastungen, Wettkampfdichte und sozialer Druck (u. a. durch mediale Präsenz) sind in vielen Disziplinen des Leistungssports in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen. Trotz intensiver trainingswissenschaftlicher Bemühungen zur Steigerung der Trainingsqualität verdichten sich die Signale aus verschiedenen Sportarten, dass Überlastungssyndrome zunehmen. Zur Vermeidung nicht intendierter Missverhältnisse zwischen Belastung und Belastbarkeit nimmt die Erholungsphase (Regeneration) im klassischen Gesamtgefüge der Trainingssteuerung eine zentrale Stellung ein. Regeneration beschreibt die Phase, in der die aufgrund körperlicher Belastungen veränderten Organ-, Stoffwechsel- und Steuerungssysteme sowie die mentalen Verhältnisse (Psyche) strukturell und funktionell wiederhergestellt (auf den Ruhewert) und angepasst werden (Ferrauti, 2020). Aus leistungssportlicher Perspektive wird Regeneration definiert als die Gesamtheit der Prozesse, die dazu führen, dass eine Person nach einer Trainingsbelastung wieder in der Lage ist, die vor der Belastung gezeigte Leistung zu erbringen oder diese zu übertreffen (Hausswirth et al., 2013).

