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  5. Der Einfluss der Heterogenität auf die Performance von existierenden und simulierten Teams - Untersuchungen unter Berücksichtigung der Teamgröße, der Aufgabenkomplexität und der Aufgabeninterdependenzen
 
  • Details
2011
Erstveröffentlichung
Dissertation

Der Einfluss der Heterogenität auf die Performance von existierenden und simulierten Teams - Untersuchungen unter Berücksichtigung der Teamgröße, der Aufgabenkomplexität und der Aufgabeninterdependenzen

File(s)
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Hauptpublikation
Dissertation_Markus_Unkels_Heterogenität_Performance_19122011.pdf
CC BY-NC-ND 2.5 Generic
Format: Adobe PDF
Size: 1.3 MB
TUDa URI
tuda/1799
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-28411
DOI
10.26083/tuprints-00002841
Autor:innen
Unkels, Markus
Kurzbeschreibung (Abstract)

Die bisherigen Untersuchungen über die Beziehung zwischen Heterogenität und Teamperformance zeichnen sich dadurch aus, dass reale Teams mit einer eigenen Teamidentität im Untersuchungsfokus stehen, deren Heterogenitäts- und Performancewerte in Form von Beobachtungsdaten erhoben werden. Teams ohne Identität, die sich durch eine sehr geringe Abhängigkeit ihrer Mitglieder voneinander beim Lösen von Aufgaben auszeichnen (sog. Coacting Groups), fanden bisher nur im Zusammenhang mit sportlichen Wettkämpfen Beachtung. Eine Analyse solcher Teams aus anderen Bereichen steht dagegen noch aus. Das gleiche gilt für Teams, deren Heterogenitäts- und Performancewerte auf der Grundlage theoretischer Überlegungen mit Hilfe eines Computerprogramms simuliert werden.

Aus diesem Grund bilden Coacting Groups bestehend aus publizierenden Forschern den ersten Schwerpunkt dieser Analyse. Auf der Basis von insgesamt 616 Personen aus 25 Ländern stellt sich heraus, dass sich die Beziehung zwischen der Heterogenität und der Performance bei Coacting Groups unter Verwendung unterschiedlicher Heterogenitäts- und Performancemaße im Allgemeinen als nicht signifikant erweist, in Abhängigkeit vom gewählten Performancemaß allerdings durch die Anzahl der von den Forschern zu bearbeitenden Disziplinen moderiert werden kann. Die Analyse der simulierten Teams zeigt, dass zwischen der Heterogenität der Teams bezüglich ihrer Kompetenzen und der Performance eine signifikante positive Beziehung existiert und dass ihre Stärke von der Komplexität der von den Teams zu lösenden Aufgaben sowie der Teamgröße beeinflusst wird. Eine Abhängigkeit der Beziehung von der Stärke der Interdependenzen zwischen den Teammitgliedern kann dagegen nicht nachgewiesen werden.

Freie Schlagworte

Teams

Coacting Groups

Heterogenität

Diversity

Heterogeneity

Performance

Monte Carlo

Sprache
Deutsch
Alternativtitel
The influence of heterogeneity on the performance of real and simulated teams – investigations which take the team size, task complexity and interdependencies of tasks into consideration
Alternatives Abstract

Previous studies into the relationship between heterogeneity and team performance have been characterized by investigations which focus on real teams with their own identity, whose heterogeneity and performance results have been collected through observational data. Teams without an existing identity, that are characterized by their members having a very low dependence on each other to solve tasks (so-called Coacting Groups), have previously only received much attention in the context of athletic contests. An analysis of such teams in other fields, however, is still pending. The same is true for teams whose heterogeneity and performance values have been simulated on the base of theoretical considerations, using computer programmes.

For this reason Coacting Groups, composed of researchers who have had their work published, form the primary focus of this research. On the basis of studies of a total of 616 people from 25 countries, it transpires that the relationship between heterogeneity and performance in Coacting Groups, using different heterogeneity and performance measures as a general rule, is not significant; however, dependent on the chosen performance measure, it can be affected by the number of disciplines to be processed by the researchers. The analysis of the simulated teams shows that between the heterogeneity of the teams, in terms of their competency, and the performance, a significant positive relationship exists and that its strength is influenced by the complexity of the tasks given to the teams to solve and by the team size. No such relationship of dependence can be detected, however, with regard to the strength of the interdependence among team members.

Fachbereich/-gebiet
01 Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
01 Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften > Betriebswirtschaftliche Fachgebiete > Fachgebiet Unternehmensfinanzierung
DDC
300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
08.12.2011
Gutachter:innen
Schiereck, DirkORCID 0000-0002-3064-2894
Kaiser, Gernot
Handelt es sich um eine kumulative Dissertation?
Nein
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt
PPN
286082500

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