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  5. Fischers Moritz. Urbane Flussauen im Spiegel einer Nördlinger Stadtrechnung (1496/97)
 
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2025
Erstveröffentlichung
Buchkapitel
Verlagsversion

Fischers Moritz. Urbane Flussauen im Spiegel einer Nördlinger Stadtrechnung (1496/97)

File(s)
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Hauptpublikation
19_Schenk_Fischers Moritz.pdf
CC BY-SA 4.0 International
Format: Adobe PDF
Size: 18.19 MB
TUDa URI
tuda/13834
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-301195
DOI
10.26083/tuprints-00030119
Autor:innen
Schenk, Gerrit Jasper ORCID 0000-0001-5492-512X
Kurzbeschreibung (Abstract)

Rechnungen gehören zur sogenannten pragmatischen Schriftlichkeit, also zum großen Bereich derjenigen Texte, die vor allem in pragmatischen Zusammenhängen (Alltag, Beruf, Verwaltung) entstehen, einem Zweck dienen, eine Handlung begleiten, dokumentieren oder Wissen bereitstellen. In diesem Beitrag wird danach gefragt, wie aus Rechnungen Wissen über historische Flussauen und die Gesellschaften, die in ihnen lebten, sowie den Interaktionen zwischen Fluss und Gesellschaft gewonnen werden kann. Dafür ist Quellenkritik in mehreren Schritten erforderlich. Zum einen muss die übliche historische Quellenkritik unter Beachtung der Quellengattung befolgt werden. Zum anderen ist eine besondere Sensibilität für die speziellen Aspekte erforderlich, die sich aus der spezifischen Fragerichtung ergeben. In besonderem Maß relevant ist eine mehrschrittige Quellenkritik für Texte, die auf den ersten Blick ein nüchternes Abbild der Wirklichkeit wiederzugeben scheinen, wie vor allem Rechnungslegungen (Quittungen, Rechnungen, Rechnungsbücher usw.). Diese Quellengattung ist Gegenstand einer hoch spezialisierten Forschung, die jedoch bisher kaum den in diesem Beitrag thematisierten Fragestellungen nachgegangen ist. In der Archäologie des Mittelalters ist generell bekannt, dass mittelalterliche Rechnungen zur Erschließung der materiellen Alltagskultur herangezogen werden können. Prinzipiell wird der Quellengattung in der umwelthistorischen Forschung ein Erkenntniswert beispielsweise für die Rekonstruktion von Veränderungen des historischen Fischbestandes in Langzeitperspektive oder von Ernährungsgewohnheiten mit Fisch zugeschrieben. Wie dies im Einzelnen erfolgen kann, wird am Beispiel eines Abschnitts aus den Stadtrechnungen der Reichsstadt Nördlingen 1496/97 über Einnahmen und Ausgaben im Zusammenhang mit Fischfang erläutert. Zentrale Fragen lauten: Welche quellenkundlichen Überlegungen sind dafür wichtig, was muss die erforderliche Quellenkritik beachten, wie kann eine kritische Edition und Interpretation einer Rechnung aussehen? Welche Probleme sind dabei zu berücksichtigen und welche Reichweite haben die erzielten Erkenntnisse?

Sprache
Deutsch
Herausgeber:innen
Schenk, Gerrit Jasper ORCID 0000-0001-5492-512X
Hillmus, Nicolai ORCID 0009-0004-5679-6287
Fachbereich/-gebiet
02 Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Institut für Geschichte > Mittelalterliche Geschichte
DDC
300 Sozialwissenschaften > 333.7 Natürliche Ressourcen, Energie und Umwelt
300 Sozialwissenschaften > 350 Öffentliche Verwaltung
900 Geschichte und Geografie > 943 Geschichte Deutschlands
Institution
Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
Ort
Darmstadt
Buchtitel
Flusslandschaften im Wandel. Kleine multidisziplinäre Quellenkunde der Fluvialen Anthroposphäre
Startseite
233
Endseite
267
Titel der Reihe
Darmstädter Historische Studien
Bandnummer der Reihe
1
PPN
531378853

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