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  5. Untersuchung des Ablagerungsverhaltens klebender Verunreinigungen bei der Papierherstellung aus Altpapier
 
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2008
Erstveröffentlichung
Dissertation

Untersuchung des Ablagerungsverhaltens klebender Verunreinigungen bei der Papierherstellung aus Altpapier

File(s)
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Dissertation_Hamann_Teil1.pdf
Urheberrechtlich geschützt
Description: Kapitel 1-10
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Urheberrechtlich geschützt
Description: Kapitel 11-16
Format: Adobe PDF
Size: 3.01 MB
TUDa URI
tuda/382
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-3888
DOI
10.26083/tuprints-00000388
Autor:innen
Hamann, Axel
Kurzbeschreibung (Abstract)

Für die meisten Unternehmen der Papierindustrie stellen klebende Verunreinigungen aus dem Altpapier, sogenannte Stickys, das größte Störpotenzial bei der Papierherstellung dar. Stickys können aus der aufzubereitenden Stoffsuspension durch Reinigungsprozesse nicht vollständig abgetrennt werden und verursachen Verschmutzungen und Löcher im produzierten Papier. In einer Vergleichsuntersuchung mit verschiedenen Modellstoffen, die unterschiedliche Klebstoffapplikationen enthielten, wurden mehrere relevante Stickybestimmungsmethoden gegenübergestellt und die Ergebnislage diskutiert. Es ist festzustellen, dass es keine Stickybestimmungsmethode gibt, die umfassend alle Arten von Stickys erfassen kann. Daher ist jeweils in Abhängigkeit vom Stickyproblembereich eine geeignete Messmethode auszuwählen. Zur Beurteilung des Ablagerungsverhaltens beschränkte sich die Auswahl an potenziellen Störstoffen auf zwei Strichbindemittel bei variierter Strichzusammensetzung und drei applizierten Klebstoffen, die mit der INGEDE-Methode Nr.4 und der ARS-Methode (Adsorption am rotierenden Sieb) untersucht wurden. Des weiteren wurden Oberflächenladung, Oberflächenenergie, Glasübergangstemperatur und der Tack der potenziellen Störstoffe in die Auswertung der Messergebnisse miteinbezogen. Das Ablagerungsverhalten zeigte, dass das Stickypotenzial eines Störstoffes von einer Vielzahl von Parametern abhängt, die nicht isoliert betrachtet werden können. Es ist jedoch gelungen, einige Einflussfaktoren herauszuarbeiten. In dieser Arbeit wurde außerdem die Wirkung von Fixiermitteln zur Reduzierung des Stickygehalts mit Hilfe der ARS- und Pitch-Counter Methode an industriellem Deinkingstoff und gestrichenem Ausschuss untersucht. Zum Einsatz kamen Fixiermittel, die bevorzugt molekular und kolloidal gelöste Störstoffe bekämpfen. Einzelne Parameter dieser Fixiermittel sind gezielt variiert worden, um Rückschlüsse auf chemische und physikalische Einflussfaktoren ziehen zu können.

Sprache
Deutsch
Alternativtitel
Analysis of tacky contaminant deposition during recovered paper processing
Alternatives Abstract

One of the major problems in secondary fibre processing are tacky contaminants (stickies). They have various origins in recovered paper processing and cannot be completely removed by cleaning and screening processes. Introduced into the papermaking process stickies can cause problems in product quality and manufacturing efficiency. A comparative study of several relevant sticky test methods has been performed with different models of pulp containing various adhesive applications. None of these investigated sticky test methods were found to be universally applicable. Therefore, the most suitable method should be chosen for each particular case and problem area. To investigate the formation and deposition of stickies selected models of pulp containing two binders in various coating mixtures and three adhesive applications were analysed with the INGEDE method No. 4 and the Rotating-Wire-Mesh-Analyser. For these measurements surface charge, surface energy, glass transition temperature and tack of binders and adhesives were taken into account. The deposition behaviour of a tacky material depends on a number of parameters which may not be considered separately. Nevertheless, it was possible to distinguish some factors influencing the sticky content. This work also examines the effect of fixation agents on sticky contents of industrial deinked pulp and coated broke using the Rotating-Wire-Mesh- and Pitch-Counter methods. Fixation agents are often employed in reduction of molecular and colloidally dissolved detrimental substances in such systems. Various physical and chemical parameters of the fixation agents were varied in order to attain an insight into their influence on fixation.

Fachbereich/-gebiet
07 Fachbereich Chemie
DDC
500 Naturwissenschaften und Mathematik > 540 Chemie
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
08.12.2003
Gutachter:innen
Gruber, Erich
Rehahn, Matthias
Handelt es sich um eine kumulative Dissertation?
Nein
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt

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