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  5. Mechanistic Investigation of the Diastereodivergent Asymmetric Allylic Alkylation of Cyclobutenes
 
  • Details
2024
Erstveröffentlichung
Dissertation
Verlagsversion

Mechanistic Investigation of the Diastereodivergent Asymmetric Allylic Alkylation of Cyclobutenes

File(s)
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Hauptpublikation
JPrimozic-Dissertation.pdf
Urheberrechtlich geschützt
Format: Adobe PDF
Size: 56.42 MB
TUDa URI
tuda/11278
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-265315
DOI
10.26083/tuprints-00026531
Autor:innen
Primozic, Johann Julius ORCID 0000-0002-7525-2371
Kurzbeschreibung (Abstract)

The Pd-catalyzed asymmetric allylic alkylation of cyclobutenes with stabilized nucleophiles represents a unique example of a diastereodivergent deracemization and de-epimerization. In the present work, a comprehensive mechanistic analysis is reported, encompassing the preparation of putative Pd–allyl intermediates, ¹H/³¹P-NMR reaction monitoring, ²H-labeling studies, ESI-HRMS analysis of reaction mixtures, kinetic rate order determination, and ²H/¹³C-KIE studies. As a result, an unprecedented mechanistic scenario with a stereochemical dichotomy for both oxidative addition and nucleophilic attack is proposed. Oxidative addition exhibits a convergent course, allowing for de-epimerization to a rapidly interconverting mixture of η¹- and η³-coordinated Pd–allyl intermediates with the η1-species as resting states of the reaction. This suprafacial η¹–η³–η¹ equilibrium enables deracemization via a dynamic kinetic asymmetric transformation type I. Nucleophilic attack of displays a ligand-controlled divergent behavior, establishing a diastereodivergent access to enantioenriched products.

Sprache
Englisch
Alternativtitel
Mechanistische Untersuchung der Diastereodivergenten Asymmetrischen Allylischen Alkylierung von Cyclobutenen
Alternatives Abstract

Die Pd-katalysierte asymmetrische allylische Alkylierung von Cyclobutensubstraten mit stabilisierten Nukleophilen stellt ein einzigartiges Beispiel für eine diastereodivergente Deracemisierung und Deepimerisierung dar. In der vorliegenden Arbeit wird eine umfangreiche mechanistische Studie vorgestellt. Diese beinhaltet die Synthese mutmaßlicher Pd-Allylintermediate, Reaktionsverfolgung mittels ¹H- und ³¹P-NMR, Experimente mit ²H-markierten Edukten, ESI-HRMS-Untersuchungen der Reaktionsmischungen, die Bestimmung kinetischer Reaktionsordnungen sowie die Ermittlung von ²H- und ¹³C-KIEs. Basierend auf den Ergebnissen dieser Experimente wird ein beispielloses mechanistisches Szenario mit einer stereochemischen Dichotomie sowohl für die oxidative Addition als auch für den Angriff des Nukleophils vorgeschlagen. Die oxidative Addition weist dabei ein konvergentes Verhalten auf, wodurch die Deepimerisierung von zu einer im schnellen Gleichgewicht stehenden Mischung aus η¹- und η³-koordinierten Pd-Allylintermediaten mit den η¹-Spezies als Ruhezustand ermöglicht wird. Basierend auf diesem suprafacialen η¹–η³–η¹ Gleichgewicht wird die Deracemisierung von über eine dynamischkinetische asymmetrische Umwandlung Typ I erreicht. Der nukleophile Angriff zeigt ein divergentes Verhalten, welches durch den Liganden kontrolliert wird und dadurch den Zugang zu enantiomerenangereicherten Produkten eröffnet.

Fachbereich/-gebiet
07 Fachbereich Chemie > Clemens-Schöpf-Institut > Fachgebiet Organische Chemie
DDC
500 Naturwissenschaften und Mathematik > 540 Chemie
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
18.12.2023
Gutachter:innen
Thiele, Christina Marie
Didier, Dorian
Maulide, Nuno
Handelt es sich um eine kumulative Dissertation?
Nein
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt
PPN
516073192

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