Goodbye monolingualism! Plurilinguale Sprachenlernstrategien im Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts
Goodbye monolingualism! Plurilinguale Sprachenlernstrategien im Klassenzimmer des 21. Jahrhunderts
In einer dynamisch-komplexen Welt ist es unumgänglich, monolinguale Formen des Spracherwerbs zunehmend durch plurilinguale Ansätze und Kompetenzen wie komplexes Denken, Sprachenvergleich oder Sprachenmanagement auszutauschen. Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer bedeutet nicht nur, Schul- und Herkunftssprachen, sondern auch unbekannte Sprachen in den Unterricht einzubauen und diese zugleich auch durch mehrsprachige Lernstrategien zu vernetzen. Lernende an der formatio Privatschule werden mit diesen rezeptiven und produktiven plurilingualen Sprachenlernstrategien im Einzelsprachen-unterricht sowie im mehrsprachigen Fach „Netzwerk Sprache“ vertraut gemacht.
Eine neue Sprache kommt dazu und alles fängt wieder von vorne an: Erlernen neuer Grammatikregeln, stundenlanges Vokabelpauken, sprich stures Auswendiglernen einer wirren Buchstabenkombination, mühsames Erarbeiten von Satzstrukturen und noch vieles mehr. All diese Dinge erwarten Schüler:innen beim Erlernen jeder weiteren Fremdsprache. Diese Erfahrungen können negative Gefühle und Assoziationen auslösen. Wozu also wieder von Null beginnen, wenn wir den Lernenden so vieles schon bewusst machen und mitgeben können, das bereits in ihren Köpfen verankert ist?

