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  5. Die Rolle von Klimaclubs in der internationalen Klimapolitik
 
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2025
Erstveröffentlichung
Dissertation
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Die Rolle von Klimaclubs in der internationalen Klimapolitik

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Hauptpublikation
Dissertation_Sanden_Marcus_Die_Rolle_von_Klimaclubs_in_der_internationalen_Klimapolitik_TU_Darmstadt.pdf
CC BY 4.0 International
Format: Adobe PDF
Size: 1.86 MB
TUDa URI
tuda/13762
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-300148
DOI
10.26083/tuprints-00030014
Autor:innen
Sanden, Marcus ORCID 0009-0003-5734-9588
Kurzbeschreibung (Abstract)

Die von der Hans-Böckler-Stiftung durch ein Promotionsstipendium geförderte Arbeit untersucht das Aufkommen von Klimaclubs im internationalen Mehrebenensystem, in denen sich ambitionierte Staaten zum minilateralen Klimaschutz zusammenschließen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit Klimaclubs eine effektive und legitime Ergänzung zu zwischenstaatlichen Verhandlungen auf Ebene der Vereinten Nationen darstellen können. Vor diesem Hintergrund gliedert sich die Arbeit wie folgt: Zu Beginn erfolgt eine knappe Darstellung des Ausmaßes des Klimawandels und seiner potenziellen Folgen. Daran schließt sich eine Analyse der Problemstruktur an, die die Komplexität möglicher Lösungswege deutlich macht. Ein historischer Abriss der internationalen Klimapolitik entlang der klimapolitischen Wegmarken gibt anschließend einen Überblick darüber, mit welchen unterschiedlichen Rationalitäten zu verschiedenen Zeiten versucht wurde, das Problem zu bewältigen. Das Theoriekapitel dient als konzeptioneller Rahmen und theoriegeleitete Vorbereitung für den empirischen Teil dieser Arbeit. Mit der Theorie zur Bereitstellung von Kollektivgütern werden Erklärungsansätze für die von der Wissenschaft immer wieder als unzureichend angemahnte Klimapolitik geliefert. Darüber hinaus wird erörtert, welchen Beitrag die Club-Governance zur Bereitstellung von Kollektivgütern leisten kann und welche Rolle Legitimität und Effektivität dabei spielen. Im empirischen Teil dieser Arbeit werden die theoretischen Überlegungen aufgegriffen und aufgezeigt, wie Club-Governance in Politikfeldern außerhalb der Klimapolitik Anwendung findet. Im Anschluss wird der Fokus auf Klimaclubs gerückt. Dabei wird untersucht, wie die zuvor aus theorieperspektivischer Sicht diskutierte Club-Governance in der klimapolitischen Praxis genutzt werden kann und welche Aspekte der Legitimität und Effektivität dabei zu berücksichtigen sind. Um den unterschiedlichen Begründungen und Handlungslogiken für Klimaclubs Rechnung zu tragen, wird die theoretische Debatte und die erste teils analytische, teils empirische Bestandsaufnahme aufgegriffen und im Kontext der Forschungsfragen eine Typologisierung von Klimaclubs vorgenommen. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der Erkenntnisse sowie eine kritische Reflexion der Ergebnisse und angewandten Methoden. Ferner werden Parallelen zu allgemeinen Debatten der Internationalen Beziehungen aufgezeigt und die Policyrelevanz der Ergebnisse sowie mögliche Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschung zum Themenfeld dargelegt. Die vorliegende Arbeit schließt eine Forschungslücke, da zwar auch andere Studien einen Fokus auf Klimaclubs legen, diese jedoch selten konsequent an Theorien rationaler Entscheidungsfindung anknüpfen und nur begrenzt Aspekte der Legitimität berücksichtigen. Zudem konnte - aufgrund des jungen Alters vieler Klimaclubs - bislang kein umfassendes Bild der Klimaclub-Landschaft gezeichnet werden.

Freie Schlagworte

Klimawandel

Klimaschutz

politisches Mehrebene...

Internationale Bezieh...

top-down-Ansatz

bottom-up-Ansatz

vertrackte Probleme

Kollektivgüter

rationale Entscheidun...

Tragik der Allmende

Trittbrettfahrer

Klimaclubs

Club-Governance

Anreize

Legitimität und Effek...

Typologisierung

Sprache
Deutsch
Alternativtitel
The role of climate clubs in global climate governance
Alternatives Abstract

This PhD thesis, funded by a doctoral scholarship from the Hans Böckler Foundation, explores the emergence of climate clubs within the international multi-level governance system, where ambitious states engage in minilateral cooperation to advance climate policy. It seeks to answer the question to what extent climate clubs can serve as an effective and legitimate complement to intergovernmental negotiations at the United Nations level. Against this background, this PhD thesis is structured as follows: The first chapter provides a brief description of climate change and its potential consequences. It also includes an analysis of the problem structure, which reveals the complexity of possible solutions. This is followed by a historical survey of international climate policy, outlining key milestones, as well as an overview of the various rationalities that have been applied over time to address the issue. The following theory chapter serves as a conceptual framework and theory-based preparation for the empirical part of this thesis. The theory of collective goods provisioning provides explanatory approaches for climate policy, which scientists repeatedly criticise as inadequate. In addition, the contribution that club governance can make to the provision of collective goods is discussed, along with the aspects of legitimacy and effectiveness that are relevant in this context. In the empirical part of this thesis, the theoretical considerations are taken up and it is shown how club governance is applied in policy areas outside climate policy. The focus then shifts to climate clubs. The thesis examines how club governance, previously discussed from a theoretical perspective, can be used practically in climate policy and which aspects of legitimacy and effectiveness should be considered. In order to account for the different rationales and logical approaches of action for climate clubs, the theoretical debate and the initial partly analytical, partly empirical inventory are taken up, and a typology of climate clubs is developed in the context of the research questions. Finally, the findings are summarised and the results and methods applied are critically reflected upon. Furthermore, parallels to general debates in international relations are highlighted and the policy relevance of the results as well as possible starting points for future research on the topic are presented. This thesis fills a research gap because, although other studies have also focused on climate clubs, they have rarely consistently linked them to theories of rational decision-making and have only considered aspects of legitimacy to a limited extent. In addition, due to the young age of many climate clubs, it has not yet been possible to paint a comprehensive picture of the climate club landscape.

Fachbereich/-gebiet
02 Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Institut für Politikwissenschaft
DDC
300 Sozialwissenschaften > 320 Politik
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
01.04.2025
Gutachter:innen
Lederer, Markus
Fuhr, Harald
Handelt es sich um eine kumulative Dissertation?
Nein
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt
PPN
531103420

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