Untersuchung zur Steigerung der Versorgungssicherheit durch Etablierung eines Online Monitoring Systems zur Echtzeitüberwachung der Wasserqualität im Verteilungsnetz
Untersuchung zur Steigerung der Versorgungssicherheit durch Etablierung eines Online Monitoring Systems zur Echtzeitüberwachung der Wasserqualität im Verteilungsnetz
Die Überwachung der Wasserqualität basiert heute im Wesentlichen auf einem System, das dem Versorger auferlegt anhand von Wasseranalysen (Probenahme mit Laboruntersuchung) die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben nachzuweisen. Ein großes Problem bei dieser Art der Überwachung ist, dass die Endproduktkontrolle keinen Frühwarncharakter aufweist. So wurde aufgrund der aufwendigen und zum Teil langwierigen Analyseverfahren bereits viel Wasser getrunken, wenn die Messergebnisse vorliegen. Insofern sind neben bestehenden Regelungen zur Gewährleistung der Trinkwasserqualität erweiterte Kontroll- und Überwachungsansätze notwendig, die im Falle einer Verunreinigung noch ausreichend Zeit bieten den Endverbraucher effektiv zu schützen. Das Ziel solcher Ansätze sollte darin bestehen die Zeit zwischen dem Entstehen von Störfällen und deren Erkennung zwecks Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen auf ein Minimum zu reduzieren. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwieweit der Aufbau von Monitoringstationen mit einer online Überwachung der Wasserqualität im Versorgungsnetz dieser Aufgabe gerecht werden kann. Dabei handelt es sich grundsätzlich um ein System, das durch automatiisierte Messungen Auffälligkeiten zunächst erkennen kann, diese im Folgenden als natürlich oder ereignisbehaftet bewertet und abschließend eine Alarmentscheidung trifft.

