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  5. Listening to the Silence - Sensing the Noise The Practice of Victim Participation at the International Criminal Court
 
  • Details
2019
Erstveröffentlichung
Dissertation

Listening to the Silence - Sensing the Noise The Practice of Victim Participation at the International Criminal Court

File(s)
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Hauptpublikation
Listeing to the Silence - Sensing the Noise.pdf
CC BY-SA 4.0 International
Format: Adobe PDF
Size: 1.77 MB
TUDa URI
tuda/4699
URN
urn:nbn:de:tuda-tuprints-91320
DOI
10.26083/tuprints-00009132
Autor:innen
Schlichte, Gianna Magdalena
Kurzbeschreibung (Abstract)

Beginning with the application forms, ending with the contact between the legal representatives and their clients, in this dissertation, the different forms of representation are reconstructed. Based on the theoretical assumption that a legitimacy gap (the justice gap) is inherent in the legal strive for closure underlying the legitimizing narrative of bringing truth and justice to victims, the silencing effects within the organization of victim participation are revealed. At the same time, the resisting potential of the always already immanent (im)possibilities can be conceived of as constructive irritations, deferring closure. Thereby, the very concepts of presence and voice, propagated when claiming that „African victims“ voices are represented at The Hague are scrutinized.

Sprache
Englisch
Alternativtitel
Die Stille hören - den Lärm fühlen
Die Praxis der Opferbeteiligung am Internationalen Strafgerichtshof
Alternatives Abstract

In dieser Dissertation werden die Repräsentationsverhältnisse von Opfern, die an den Prozessen am Internationalen Strafgerichtshof teilnehmen und denen "Wahrheit und Gerechtigkeit" durch das Gericht gebracht werden soll vom Antragsverfahren bis zum persönlichen Kontakt zwischen Repräsentant_innen und Klient_innen nachgezeichnet. Auf der theoretischen Annahme basierend, dass der Narrativ traumatisierten Opfern von massiven Menschenrechtsverletzungen Wahrheit und Gerechtigkeit zu bringen und damit zu einem gesellschaftlichen und individuellen Heilungsprozess beizutragen, von einer (Un)möglichkeit heimgesucht wird, die allen rechtlichen Schließungsbegehren zugrunde liegt, werden die Ausschlüsse innerhalb des rechtlichen Prozesses aufgezeigt - das "zum Schwegen bringen" bestimmter Geschichten, die für den rechtlichen Prozess potentiell irritierend sind. Damit sollen die Konzepte von Präsenz und Stimme, die vom Internationalen STrafgerichtshof gerade in Bezug auf Afrikanische Opfer zur Legitimation der Interventionen konstruiert werden, in Frage gestellt.

Fachbereich/-gebiet
02 Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Institut für Philosophie
02 Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Institut für Politikwissenschaft
02 Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Institut für Politikwissenschaft > Internationale Beziehungen
DDC
100 Philosophie und Psychologie > 100 Philosophie
300 Sozialwissenschaften > 320 Politik
300 Sozialwissenschaften > 340 Recht
Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort
Darmstadt
Datum der mündlichen Prüfung
27.08.2018
Gutachter:innen
Steffek, JensORCID 0000-0002-1751-8004
Fischer-Lescano, Andreas
Handelt es sich um eine kumulative Dissertation?
Nein
Name der Gradverleihenden Institution
Technische Universität Darmstadt
Ort der Gradverleihenden Institution
Darmstadt
PPN
454766572

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