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Anleitung zur PDF-Erstellung für die Publikation in tuprints

Das Format, in dem Dokumente in tuprints veröffentlicht werden, ist in aller Regel PDF (Portable Document Format), der Standard für Publikationen im Internet.

Für Dokumente, die dauerhaft archiviert werden sind einige technische Qualitätsmaßnahmen zu beachten.
So ist z.B. die Einbettung der verwendeten Originalschriftzeichen sinnvoll. Die authentische Darstellung auf unterschiedlichen Betriebssystemen ist dadurch dauerhaft gesichert.
Auch die Vergabe von Beschreibungsdaten (Metadaten) wie Autor und Titel im PDF-Dokument ist sinnvoll, da z.B. Google auch PDF-Dateien indexiert und i.d.R. den Titel aus den PDF-Dokumenteigenschaften als Kopfzeile seiner Treffer ausgibt. Wenn hier nichts eingeben wird, wird die 1. Zeile der PDF-Datei ausgelesen.
Bitte nehmen Sie sich daher vor dem Erzeugen der PDF die Zeit für unsere PDF-Qualitätsanforderungen.

Um dieses Format zu erzeugen gibt es mehrere Möglichkeiten:

Weitere Hinweise:

up Adobe Acrobat

Adobe Acrobat Standard/Professional ist ein kostenpflichtiges Softwarepaket und dient zur Erstellung und Bearbeitung von PDF-Dateien. Wenn es auf Ihrem PC oder einem PC auf den Sie Zugriff haben installiert ist:

öffnen Sie Ihr Dokument in Ihrem Textverarbeitungsprogramm und wählen Sie im Druckmenü den Drucker "Acrobat Distiller" oder "Adobe PDF" aus.

über "Eigenschaften" im Druckmenü können Sie u.a. zwischen verschiedenen PDF-Konvertierungseinstellungen wählen. Sie sollten die Einstellung 'Druckqualität' bzw. 'Qualitativ hochwertiger Druck' wählen. Außerdem sollte die Einstellung 'Schriften nicht an Adobe PDF senden' deaktiviert sein. Dadurch können die verwendeten Schriftzeichen in das PDF-Dokument eingebettet werden.

In der PDF-Datei können unter Datei / Dokumenteigenschaften (Strg + D) Beschreibungsdaten (Metadaten) wie Autor und Titel eingegeben werden.

Über 'Datei / PDF erstellen / Aus mehreren Dateien' können mehrere PDF-Dateien (oder auch Word-Dateien) zusammengefügt werden

up PDFMaker

Wenn Sie neben Adobe Acrobat ab Version 6 Microsoft Word als Textverarbeitungsprogramm installiert haben, können Sie das Word-Add-In PDFMaker nutzen - es erscheint dann automatisch als Hauptmenüpunkt in Word. Damit lassen sich bei der PDF-Erzeugung automatisch aus den überschriften-Formatvorlagen "Lesezeichen" zur komfortableren Navigation erstellen. Auch andere Verknüpfungen (u.a. Inhaltsverzeichnisse, Fuß- und Endnoten, Querverweise) werden standardmäßig zu Hyperlinks. Die Konvertierung kann jedoch relativ lange dauern und vergrößert die PDF-Datei.

Auch hier sollte man unter 'Adobe PDF/Konvertierungseinstellung ändern' die Einstellung auf 'Druckqualität' bzw. 'Qualitativ hochwertiger Druck' (o.ä.) umstellen, da somit die verwendeten Schriftzeichen in das PDF-Dokument eingebettet werden.

Gestartet wird die PDF-Erstellung über 'Adobe PDF/In Adobe PDF konvertieren'. Danach sollte man sein Dokument prüfen, u.a. die Lesezeichen, die sich natürlich auch löschen lassen.

up OpenOffice (Download)

Mit der empfehlenswerten kostenlosen und plattformunabhängigen Office Suite (Modul "Writer" als Textverarbeitung) lassen sich PDF-Dateien direkt aus der Anwendung heraus über "Datei / Exportieren als PDF" erstellen.
Ab der neuesten Version 2.4 sollten Sie auf jeden Fall die Option "PDF/A-konform" aktivieren. Es empfiehlt sich eine Bildkomprimierung auf 300 dpi.

up PDFCreator (Download)

Wählen Sie auf der Download-Seite entweder die AFPL- oder GPL-Ghostscript-Version aus. Nach der Installation steht auf Ihrem System ein neuer Drucker namens "PDFCreator" zur Verfügung.

Zunächst sollten Sie unter 'Start / (Einstellungen) / Drucker und Faxgeräte' den PDFCreator auswählen, und dann im Kontextmenü unter 'Druckeinstellungen / Erweitert' bei dem Punkt 'True-Type-Schriftart' auf jeden Fall "Als Softfont in den Drucker laden' einstellen. Dann 'OK' und 'Übernehmen' klicken. So wird garantiert, dass die verwendeten Windows-Schriften im Dokument eingebettet werden.

Zur PDF-Erstellung wählen Sie aus Ihrer Anwendung PDFCreator im Druckmenü aus, OK klicken. Dann Metadaten (Titel, Autor, Thema, Stichwörter) eingeben. Unter 'Einstellungen' sollten bei 'Formate / PDF / Schriftarten' beide Einstellungen angehakt sein (+ Speichern). Dann auf Speichern klicken, Speicherort und Dateinamen auswählen, fertig.

up FreePDF XP

FreePDF XP ist eines von zahlreichen Freeware-Programmen, die als grafischer Aufsatz zur Software Ghostscript (kostenloser Interpreter der Seitenbeschreibungssprachen PostScript und PDF) funktionieren. Im Unterschied zum PDFCreator muss Ghostscript extra installiert werden.

Nach der Installation von 1. Ghostscript und 2. FreePDF XP können Sie aus Ihrer Anwendung FreePDF XP über das Druckmenü als Drucker auswählen. Als nächstes unbedingt das PDF-Profil 'High Quality' auswählen, da sonst Schriften nicht eingebettet werden.

Wenn sie FreePDF XP über Start / Programme oder das Desktop-Symbol öffnen, sollten sie unter 'Bearbeiten / Einstellungen / Profile / Profil auswählen / Ändern' die Auflösung für Farbbilder von 150 auf 300 dpi höherstellen.

Unter 'Bearbeiten / PDF-Dateien vereinen' können sie mehrere PDF-Dateien zusammenfügen.

up PDF über Postcript-Datei erstellen

Sie erstellen eine PDF-Datei in zwei Schritten kostenlos über eine Postscript-Datei. Dafür benötigen Sie lediglich eine entsprechende postscriptfähige Druckertreiber-Software. Die Postscript-Version wird dann durch die Umleitung der Druckausgabe in eine Datei erzeugt. Danach müssen Sie die Postscript-Datei noch in eine PDF-Datei umwandeln.

Postscript-Datei unter Windows 98/NT/2000/XP/Vista erstellen:

  • Für optimale Ergebnisse sollten Sie sich den Adobe Postscript-Treiber herunterladen und installieren.
  • Sie wählen aus einer beliebigen Anwendung diesen Drucker aus und haken im Druckmenü die Option "Ausgabe in Datei" an. Die Datei sollte nur die Erweiterung .ps besitzen, um sie als Postscript kenntlich zu machen (Als Dateityp beim Speichern am besten "Alle Dateien" wählen).
  • Bitte beachten: Wenn Sie danach wieder auf Papier ausdrucken wollen, müssen Sie beim nächsten Druck wieder Ihren gewohnten Drucker angeben.

Konvertieren von Postscript-Dateien nach PDF:

  • Nutzen Sie die weltweit online zugängliche NetDistillery.
  • Auf ihrem lokalen System können sie GSView benutzen. öffnen Sie nach der Installation die PS-Datei in GSView; über 'Datei/Konvertierung/Gerät: pdfwrite' können Sie die PDF-Datei erstellen. Unter 'Einstellung/PDFSETTINGS sollte man /printer oder /prepress auswählen.

up TeX/LaTeX

Standardmäßig erzeugt man mit dem Textsatzprogramm LaTeX DVI- bzw. Postscript-Dokumente, die dann z.B. mit dem Adobe Acrobat Distiller (gehört zum Adobe Acrobat Paket) in PDF umgewandelt werden können. Mit PDFTeX steht ein Werkzeug zur Verfügung mit dem man direkt PDF- anstelle von DVI-Dateien zu erzeugt.

Schriftenproblem:
DVI-Dateien, die mit dem Programm dvips in Postscript konvertiert werden, enthalten teilweise fixed-resolution bitmap fonts (Type-3-Fonts). Die Bildschirmdarstellung der später daraus erstellten PDF-Dateien ist mit dem Adobe Reader bis Version 5 sehr pixelig und daher schlecht lesbar.
Um dieses Problem zu beheben, müssen diese Fonts durch skalierbare PS-Typ-1-Fonts ersetzt werden. Mehr dazu z.B. bei der Skriptesammlung Informatik RWTH Aachen.

Mit dem LaTeX-Paket hyperref (basierend auf dem hyperTeX-Projekt) von Sebastian Rahtz (vgl. zugehöriges Manual) können Hypertext-Elemente erzeugt werden, die in der DVI- und/oder PDF-Datei nutzbar sind.

Weitere LaTeX-Hinweise und Links erhalten Sie bei der "Publizieren mit PDF"-Seite der TU Berlin oder bei Wikipedia.