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Autor: Schulz, H. Richard
Titel:Gravimetrische Untersuchungen im Gipskeuper unter ingenieurgeologischen, tektonischen und umwelttechnischen Schwerpunkten
Dissertation:TU Darmstadt, Fachbereich Material- und Geowissenschaften, 1999

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DateinameInhaltFormatGröße (Byte) Kommentar
schulz.PDF Hauptteil PDF 706160
Anlage_1_bis_8.pdf Anlage 1-8 PDF 4175282
Anlage_9_Teil_1.pdf Anlage 9, Teil 1 PDF 3659080
Anlage_9_Teil_2.PDF Anlage 9, Teil 2 PDF 4217075
Anlage_9_Teil_3.pdf Anlage 9, Teil 3 PDF 4560952
Anlage9_Teil_4.PDF Anlage 9, Teil 4 PDF 4462217
Anlage_10_bis_14.PDF Anlage 10-14 PDF 3925937
Anlage_15_Teil_1.PDF Anlage 15, Teil 1 PDF 3915192
Anlage_15_Teil_2.PDF Anlage 15, Teil 2 PDF 2626416
Anlage_15_Teil_3.PDF Anlage 15, Teil 3 PDF 4675261
Anlage_16_bis_20.PDF Anlage 16-20 PDF 3021306

Abstract auf Deutsch:


Baugrunderkundungsbohrungen sind ein kostspieliges Mittel zur detaillierten Erkundung des nahen Untergrundes. Die Beobachtung und Analyse des lokalen Schwerefeldes kann eine kostengünstige Alternative dazu darstellen. Mit Hilfe gravimetrischer Messungen wurde der Umfang von Gipsauslaugungen in den Grundgipsschichten des Mittleren Keupers abgeschätzt und mit den geologischen Ergebnissen von 18 Baugrunderkundungsbohrungen im Untersuchungsgebiet verglichen. Des weiteren konnten die Ergebnisse von 64 Bohrpfahlbohrungen mit einbezogen werden. Zusätzlich standen die Ergebnisse von 8 weiteren Bohrungen zur Verfügung, um die geologische Umfeldsituation genau zu erfassen. Die Dichten oberflächennaher Schichten wurden aus den topographisch reduzierten Bougueranomalien durch Inversion bestimmt und mit den Ergebnissen der Dichtebestimmungen der Bohrproben verglichen, wobei sich eine sehr gute Übereinstimmung ergab. Es kann gezeigt werden, dass beim Einsatz der Gravimetrie die Zahl der Bohrungen signifikant reduziert werden kann. Im Untersuchungsgebiet reicht die Stützung der gravimetrischen Ergebnisse schon mit einer einzigen Bohrung aus, um richtige, aussagekräftige Resultate zu erhalten. Die Tiefenreichweite der Methode hängt neben der Tiefe der Erkundungsbohrung vor allem vom gewählten Punktabstand der Gravimeterstationen ab. Entsprechend den Vorgaben ist sie hier auf 25 m - 30 m unter Geländeoberkante begrenzt. Die Bohrung, die die stratigraphisch tiefsten Schichten erschloss, weist nach, dass es bereits in den Lingula Dolomiten des Unteren Keupers zur Bildung von bis zu 0,6 m mächtigen Gipslagen kam. Durch Auslaugung, Verstürzen der Hangendschichten und des Einflusses zutretender Wässer ist die Korrelation der Schichteinheiten schon auf kurzen Strecken erschwert.


Abstract auf Englisch:

Drilling is an expensive tool for the detailed exploration of the near surface underground. The observation and analysis of the local gravity field is may be a cheap alternative. With the help of gravimetric observations the elution in the gypsum layers of the Middle Keuper is estimated and compared with the geological results of 18 bore holes. Additionally the geological observations in 64 bore holes for bore piles and 8 bore holes are available, to study the geological situation. The densities of near surface layers were estimated by inverting topographic reduced Bouguer anomalies and compared with the results of density determinations of the bore cores whereby a good correlation was found. The numbers of bore holes can be reduced significantly, if gravimetric methods are applied. In the area of investigation the results of a particular bore holes are sufficient to support the gravimetric results to obtain a correct subsurface model. The exploration depth of the gravimetric method depends on the depth of the bore hole and the distance between the gravity points. In the area of investigation it is limited between 25 m and 30 m below surface. All computation are carried on a commercial available notebook during the field work. The bore hole, which reached the deepest stratigraphical horizon, shows gypsum of 0.6 m thickness in the Lingula Dolomite of the Lower Keuper. Due to the elution of the gypsum layers, the dislocations of hanging beds and the intrusion of water the correlation of hanging beds is only possible over very short distances.

Dokument aufgenommen :2000-02-28
URL:http://elib.tu-darmstadt.de/diss/000036