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Zur Eigentlichkeit forschenden Studierens

Damberger, Thomas :
Zur Eigentlichkeit forschenden Studierens.
[Online-Edition]
Darmstadt
[Report], (2011)

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Zur Eigentlichkeit forschenden Studierens - PDF (pdf)
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Item Type: Report
Title: Zur Eigentlichkeit forschenden Studierens
Language: German
Abstract:

Der in der Durchschnittlichkeit des Man verbleibende Student existiert in uneigentlicher Weise. Nicht nur die Dinge, mit denen er sich im Studium befasst, bleiben ihm äußerlich, indem sie ihn eigentlich nichts angehen, sondern er selbst bleibt sich ebenso fremd. Der Begriff „auseinandersetzen“ ist hier überaus passend. Wenn sich der Student mit einem Thema auseinandersetzt, setzt er sich, wie er jetzt gerade ist, mit Hilfe der Sache auseinander, mit der er sich befasst. Damit wird die Sache, auf die sich die Aufmerksamkeit richtet, zum Gegenstand, welcher der eigenen Bewegung gegen-steht und sie somit erfahrbar macht. Mit anderen Worten: Der Student wird sich selbst in Auseinandersetzung mit dem Objekt seiner Beschäftigung gewahr. Darin liegt im Übrigen die Voraussetzung für Selbstbestimmung. Wird dem Studenten der Gegenstand seiner Auseinandersetzung verstellt durch eine vorgängige durchschnittliche Ausgelegtheit, bleibt ihm nicht nur das Sein der Dinge fremd, sondern er selbst im Modus der Uneigentlichkeit. Hier, im Schutz der Diktatur, kann ihm nichts geschehen, nicht einmal zu scheitern ist er in der Lage.

Alternative Abstract:
Alternative AbstractLanguage
Der in der Durchschnittlichkeit des Man verbleibende Student existiert in uneigentlicher Weise. Nicht nur die Dinge, mit denen er sich im Studium befasst, bleiben ihm äußerlich, indem sie ihn eigentlich nichts angehen, sondern er selbst bleibt sich ebenso fremd. Der Begriff „auseinandersetzen“ ist hier überaus passend. Wenn sich der Student mit einem Thema auseinandersetzt, setzt er sich, wie er jetzt gerade ist, mit Hilfe der Sache auseinander, mit der er sich befasst. Damit wird die Sache, auf die sich die Aufmerksamkeit richtet, zum Gegenstand, welcher der eigenen Bewegung gegen-steht und sie somit erfahrbar macht. Mit anderen Worten: Der Student wird sich selbst in Auseinandersetzung mit dem Objekt seiner Beschäftigung gewahr. Darin liegt im Übrigen die Voraussetzung für Selbstbestimmung. Wird dem Studenten der Gegenstand seiner Auseinandersetzung verstellt durch eine vorgängige durchschnittliche Ausgelegtheit, bleibt ihm nicht nur das Sein der Dinge fremd, sondern er selbst im Modus der Uneigentlichkeit. Hier, im Schutz der Diktatur, kann ihm nichts geschehen, nicht einmal zu scheitern ist er in der Lage.German
Place of Publication: Darmstadt
Uncontrolled Keywords: Forschendes Studieren; Studium; Forschen; Man; Heidegger; Sartre; Existenzialismus; Selbstbestimmung
Alternative keywords:
Alternative keywordsLanguage
Forschendes Studieren; Studium; Forschen; Man; Heidegger; Sartre; Existenzialismus; SelbstbestimmungGerman
Classification DDC: 100 Philosophie und Psychologie > 100 Philosophie
300 Sozialwissenschaften > 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Divisions: Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften > Philosophie
Fachbereich Humanwissenschaften > Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik
Date Deposited: 24 May 2011 10:18
Last Modified: 07 Dec 2012 12:00
Official URL: http://www.abpaed.tu-darmstadt.de/bt/personen/thom...
URN: urn:nbn:de:tuda-tuprints-25915
License: Creative Commons: Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0
URI: http://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/id/eprint/2591
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