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Corporate Incubation: How centralized, employee-focused innovation activities enhance the hosting companies’ innovativeness.

Kruft, Tobias (2020):
Corporate Incubation: How centralized, employee-focused innovation activities enhance the hosting companies’ innovativeness.
Darmstadt, Technische Universität Darmstadt, DOI: 10.25534/tuprints-00011598,
[Ph.D. Thesis]

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Item Type: Ph.D. Thesis
Title: Corporate Incubation: How centralized, employee-focused innovation activities enhance the hosting companies’ innovativeness.
Language: English
Abstract:

Companies in a wide range of industries increasingly build corporate incubators to meet the growing challenge of exploration and innovation while remaining efficient and productive on existing products. Particularly important for these incubators is ensuring and maintaining the relationship with the hosting company without compromising the incubator’s exploration capabilities, which is a particular challenge, owing to the structural separation of the two entities. As a result, incubators try not only to achieve the highest possible benefit for the hosting company through a wide variety of objectives and strategies, but also through a combination of different activities, which has led to a myriad of different incubation concepts. In addition to the promotion of business model innovations and the maximization of revenues, the activities mainly serve the exchange of knowledge and values, as well as the promotion of innovation behavior and the hosting company’s innovation culture and climate. All these activities are of the greatest relevance for the success of corporate incubators, but they involve many risks, causing a large number of corporate incubators to shut down or restructure continuously.

In particular, researchers have, thus far, hardly investigated the activities directly aimed at the hosting company, such as knowledge and value exchange, the stimulation of innovation behavior, and the improvement of the innovation culture and climate. Especially lacking is a comprehensive classification of corporate incubators according to their different goals and strategies, such that scholars can compare them from a research perspective. It is not clear how incubators can find and promote ideas and select those with the most potential. In this context, there has been insufficient research into innovation platforms in particular how to stimulate innovation behavior. Moreover, it is not clear how a cultural change in the hosting company could materialize if its supervisors do not support it.

This dissertation contributes to close these research gaps by analyzing corporate incubators’ most essential activities from a postpositivist perspective. Using three different data sets on individual, group, and incubator level including platform, longitudinal, multi-level, as well as quantitative and qualitative data, this dissertation contributes to the understanding of, first, what constitutes corporate incubators and their performance, second, how corporate incubators affect employees’ motivational processes and their subsequent innovative behavior, third, how corporate incubators can support idea generation and reflective idea selection processes, and fourth, how corporate incubators contribute to a behavioral change of innovation climate. This dissertation’s overall findings, moreover, lead to a generic model of centralized incubation. Its effects on various other research areas with similar incubation processes are discussed.

Alternative Abstract:
Alternative AbstractLanguage
Etablierte Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen errichten zunehmend Unternehmensinkubatoren, um den wachsenden Herausforderungen von Exploration und Innovation gerecht zu werden und gleichzeitig effizient und produktiv bestehende Produkte zu nutzen. Besonders wichtig für solche Inkubatoren ist die Sicherstellung und Aufrechterhaltung der Beziehung mit dem etablierten Unternehmen ohne die Explorationsfähigkeiten des Inkubators zu beeinträchtigen, was aufgrund der strukturellen Trennung der beiden Einheiten eine besondere Herausforderung darstellt. Folglich versuchen Inkubatoren nicht nur, durch eine Vielzahl von Zielen und Strategien, sondern auch durch eine Kombination verschiedener Aktivitäten, den größtmöglichen Nutzen für das etablierte Unternehmen zu erreichen, was zu einer Vielzahl unterschiedlicher Inkubationskonzepte geführt hat. Neben der Förderung von Geschäftsmodell-Innovationen und der Maximierung von Umsätzen dienen die Aktivitäten vor allem dem Austausch von Wissen und Werten sowie der Förderung des Innovationsverhalten sowie der Innovationskultur und des Innovationsklimas des etablierten Unternehmens. All diese Aktivitäten sind von größter Relevanz für den Erfolg von Unternehmensinkubatoren, bergen aber auch viele Risiken, die dazu führen, dass eine große Anzahl von Unternehmensinkubatoren fortwährend geschlossen oder umstrukturiert wird. Insbesondere die direkt auf das etablierte Unternehmen ausgerichteten Aktivitäten, wie der Wissens- und Werteaustausch, die Stimulierung des Innovationsverhaltens sowie die Verbesserung der Innovationskultur und des Innovationsklimas, wurden bisher kaum untersucht. Insbesondere fehlt eine umfassende Klassifizierung der Unternehmensinkubatoren nach ihren unterschiedlichen Zielen und Strategien, so dass sie aus einer wissenschaftlichen Perspektive valide miteinander verglichen werden können. Es ist nicht klar, wie Inkubatoren Ideen finden und fördern und diejenigen Ideen mit dem größten Potenzial auswählen können. In diesem Zusammenhang wurde nicht ausreichend untersucht, wie Innovationsplattformen das Innovationsverhalten der Mitarbeiter stimulieren können. Außerdem ist nicht klar, wie ein kultureller Wandel im etablierten Unternehmen zustande kommen kann, selbst wenn die mittlere Führungsebene ihn nicht unterstützt. Die vorliegende Dissertation trägt dazu bei, diese Forschungslücken zu schließen, indem sie die wichtigsten Aktivitäten von Unternehmensinkubatoren aus einer postpositivistischen Perspektive analysiert. Unter Verwendung drei verschiedener Datensätze auf Einzel-, Gruppen- und Inkubatorebene, einschließlich Plattform-, Längsschnitt- und Mehrebenen-Daten sowie quantitative und qualitative Daten, trägt diese Dissertation zum Verständnis bei, erstens, was Unternehmensinkubatoren und ihre Leistung im Kern ausmacht, zweitens, wie Unternehmensinkubatoren die Motivationsprozesse der Mitarbeiter und ihr nachgelagertes Innovationsverhalten beeinflussen, drittens, wie Unternehmensinkubatoren die Ideengenerierung und reflektierende Ideenauswahlprozesse unterstützen können und viertens, wie Unternehmensinkubatoren zu einer verhaltensbasierten Änderung des Innovationsklimas beitragen. Die Gesamtergebnisse dieser Dissertation führen darüber hinaus zu einem generischen Modell der zentralisierten Inkubation. Die Auswirkungen auf verschiedene andere Forschungsbereiche mit ähnlichen Inkubationsprozessen werden diskutiert.German
Place of Publication: Darmstadt
Classification DDC: 100 Philosophie und Psychologie > 150 Psychologie
300 Sozialwissenschaften > 310 Statistik
300 Sozialwissenschaften > 330 Wirtschaft
Divisions: 01 Department of Law and Economics > Betriebswirtschaftliche Fachgebiete > Fachgebiet Technologie- und Innovationsmanagement
01 Department of Law and Economics > Betriebswirtschaftliche Fachgebiete > Innovation & Enrepreneurial Marketing
Date Deposited: 26 May 2020 12:00
Last Modified: 26 May 2020 12:00
DOI: 10.25534/tuprints-00011598
URN: urn:nbn:de:tuda-tuprints-115985
Referees: Kock, Prof. Dr. Alexander and Stock-Homburg, Prof. Dr. Ruth
Refereed: 5 February 2020
URI: https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/id/eprint/11598
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